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Uster soll Open Air bekommen

Uster braucht ein Open Air, findet der neu gegründete Verein «Open Ustair». Im Sommer soll es zum ersten Mal über die Bühne gehen.

Von Marc Ulrich Uster – Alt-Hippies, die zu dreckigem Rock ’n’ Roll das Tanzbein schwingen, zu groovenden Reggae-Klängen tanzende Dreadlock-Träger und kopfnickende Hip-Hopper in knietiefen Baggy-Pants – das Open Ustair, so der Name des geplanten Musikfestivals, soll sich an ein breites Publikum richten. «Wir planen ein buntes Programm, das sowohl Jugendliche als auch Erwachsene und Kinder anspricht», sagt Simone Jenny, Vizepräsidentin des Vereins Open Ustair. Der kürzlich gegründete Verein sieht ein dreitägiges Open Air vor, das im kommenden Sommer erstmals stattfinden soll. Ziel sei es, die Veranstaltung jährlich durchzuführen und zu einem populären regionalen Musikanlass zu machen, so Jenny. «Zürich hat ein Open Air und Winterthur die Musikfestwochen – als drittgrösste Stadt des Kantons braucht Uster einen Musikanlass.» Wo genau dieser stattfinden soll, kann Jenny noch nicht sagen. «Wir stecken in den Verhandlungen und erstellen gerade ein Gesuch für die Stadt Uster.» Positives Echo Wie realistisch sind die Chancen, dass der Anlass zustande kommt? «Wir wollen sicherlich kein finanzielles Desaster», sagt Jenny. Sie verweist auf das Open Air Greifensee. Der einst zweitägige Anlass geriet 2009 in die roten Zahlen, fand in diesem Jahr nur noch am Samstag statt und verzichtete auf grössere Acts. «Wir hoffen, die Ustermer mobilisieren zu können – schliesslich gibt es hier noch nichts Ähnliches», so Jenny weiter. Der Verein prüfe seit einem halben Jahr verschiedene Konzepte und höre sich in der Bevölkerung um. «Das Echo ist bisher positiv, die Leute zeigen sich mehrheitlich begeistert.» Ein zentraler Punkt, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet, sind die Sponsoren. «Sie bestimmen das Line-up», erklärt Jenny. Gewinne der Verein gute Sponsoren, so könne er sich auch national oder international bekannte Bands leisten. Derzeit sind die Organisatoren auf der Suche nach Geldgebern. So oder so wollen sie aber regionale Bands buchen und diesen eine Chance geben, sich zu profilieren.

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