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Ustermer Stadtrat will «Vision Energie 2050» nicht umsetzen

Uster. - Gemeinderätin Luzia Bernet (SP) hat noch während ihrer Amtszeit die Einzelinitiative betreffend einer «Änderung der Bau- und Zonenordnung Vision Energie 2050» eingereicht. Inzwischen ist sie aus dem Parlament ausgeschieden, die Antwort des Stadtrats auf die Initiative muss aber noch vom Parlament behandelt werden.

Der Ustermer Stadtrat lehnt die Initiative ab, obwohl er die generelle Zielsetzung der Initiative mittrage. Er kritisiert, dass die in der Vision Energie 2050 beschriebenen Ziele mit einer Revision der Bau- und Zonenordnung eher schwierig zu erreichen seien, weil dabei auch der Kanton noch ein Wörtchen mitzureden habe. Eine bescheidene Gestaltungsmöglichkeit macht der Stadtrat nur bei der Bewilligungspraxis für Solaranlagen aus. Oberstes Ziel der Vision ist es, im Jahr 2050 nur noch eine Tonne CO2 pro Kopf und Jahr durch die Verbrennung von fossiler Energie zu erzeugen. Erreichbar ist es laut Bernet nur durch verstärkte Wärmedämmung an Gebäuden und durch das Ersetzen von fossilen Energieträgern durch nicht fossile.

Neben der Einzelinitiative behandelt das Ustermer Parlament eine Interpellation zur Schulwegsicherheit, die verwendung des Bilanzgewinns der Energie Uster AG, den Antrag auf Beiträge in Höhe von maximal 121 000 Franken pro Jahr an die Pro Senectute sowie den Erlass einer neuen Abfallverordnung. Sitzung des Ustermer Gemeinderats, Stadthaus, Montag, 19 Uhr.

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