Zum Hauptinhalt springen

Usters Kunstrasen ist billiger als budgetiert

Weil die Stadt die Arbeiten günstiger vergeben konnte, kostet das neue Fussballfeld weniger.

Von Christian Brütsch Uster – Die Geschichte des Kunstrasenfeldes in Uster ist lang. Sie kommt mit der Bauabrechnung zu einem guten Ende. Im Buchholz können die Fussballer seit Juli 2009 auf Kunstrasen kicken. Allein zwischen Januar und März dieses Jahres fanden auf dem Kunstrasenplatz im Buchholz in Uster fünfzig Trainingsspiele statt. Das Bedürfnis nach einem Allwetterplatz scheint damit erwiesen zu sein. Trotzdem dauerte es eine ganze Weile, bis sich Uster zum Bau eines solchen Platzes durchringen konnte. Der erste Rückschlag für den Stadtrat geht auf den 25. September 2006 zurück. Seine Idee für ein günstiges Kunstrasenfeld im Stadion Buchholz war ebenso wenig genehm wie diejenige für ein separates Feld mit Zuschauerrampe. Zu teuer, befand das Parlament. Der Gemeinderat wies die Vorlage einstimmig zurück. Er verlangte eine billigere Variante eines separaten Felds. Neuer Standort ist billiger Mit der Streichung der Zuschauerrampe und der Benetzung der Anlage sowie einem neuen Ort zwischen Hallenbad und Pfäffikerstrasse konnten die Kosten auf rund 2,5 Millionen Franken gesenkt werden. Am 7. Juli 2008 sagte der Gemeinderat Ja, und am 18. November des gleichen Jahres begannen die Bauarbeiten. Anfang Juli 2009 wurde der erste Fussballmatch auf dem Kunstrasenfeld angepfiffen. Seither wird es von Kickern jeden Alters rege genutzt. Die Bauabrechnung ist jeweils der «Schlusspfiff» eines Bauprojekts. Von den bewilligten rund 2,5 Millionen Franken gab die Stadt Uster lediglich rund 2,3 Millionen Franken aus. Der Stadtrat begründet diese Kostenunterschreitung durch günstigere Arbeitsvergaben. Zudem unterstützt der kantonale Sportfonds das Ustermer Projekt mit einem Betrag in der Höhe von 142 000 Franken. Der Gemeinderat wird in einer seiner nächsten Sitzungen sicher wohlwollend diese Bauabrechnung abnehmen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch