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Vater und Sohn werben für ihren Sport

Die Hombrechtiker Nikola und Sascha Gojkovic gehören im Speedminton zur Weltspitze. Jetzt wollen sie die junge Sportart populärer machen.

Von Marco Huber Hombrechtikon – Der kleine, gelbe Shuttle fliegt durch die Turnhalle im Zürcher Seefeld. Und zwar so schnell, dass er stellenweise nur als gelber Punkt in der Luft auszumachen ist. Speedminton ist eine schnelle Variante des Badminton. Eine sehr schnelle. Schlägt ein Spieler kräftig auf, so kann der Shuttle, der sogenannte Speeder, eine Geschwindigkeit von bis zu 290 Kilometern pro Stunde erreichen. Nikola und Sascha Gojkovic spielen seit anderthalb Jahren Speedminton. Doch bereits jetzt gehören die beiden Hombrechtiker zur Weltspitze. Nikola (58) ist bei den Senioren die Nummer 10. Sascha (29) liegt bei den Aktiven auf Position 29. Beide kommen ursprünglich vom Tennis. Sie haben 25 Jahre lang in den Tennisclubs Stäfa und Männedorf gespielt. Ab und zu geben sie heute noch Tennisstunden. Einmarsch mit der Fahne Speedminton ist dem Badminton in vielen Punkten ähnlich. Allerdings spielt man ohne Netz. Es werden zwei Felder markiert. Ziel ist es, den Speeder mit dem Racket in dieses Feld zu bringen. Schlägt er am Boden auf, so gibt es einen Punkt. «Es sind schnelle Bewegungen aus dem Handgelenk gefragt», sagt Sascha Gojkovic. Der Speeder ist kürzer als ein Badminton-Shuttle und hat einen schwereren Kopf. Deshalb ist er wesentlich schneller. Ein Satz geht auf 16 Punkte. Wer zuerst zwei Sätze gewinnt, gewinnt das Spiel. In der Schweiz gibt es acht Clubs. Der grösste heisst Gekkos Rohr. 100 Mitglieder zählt der Club aus dem Kanton Aargau. Sascha Gojkovic hat es in kurzer Zeit zur Nummer eins in der Schweiz geschafft. Im vergangenen August fanden in Berlin die ersten Speedminton-Weltmeisterschaften statt. Stolz zeigt Nikola Gojkovic auf seinem Handy einen Film, der Sohn Sascha beim Einlaufen mit der Schweizer Fahne zeigt. Sascha wurde bei den Herren Neunter. Nikola bei den Senioren Fünfter. In 10 bis 20 Jahren olympisch Vor einer Woche haben Nikola und Sascha Gojkovic den Verein Speeders Zürich gegründet. Sascha ist Vereinspräsident, Nikola sein Vize. Nun wollen die beiden Hombrechtiker den Sport bekannter machen. Am 4. März veranstalten sie in Uetikon ein Plauschturnier. Nikola Gojkovic sagt, er sei überzeugt, in 10 bis 20 Jahren sei Speedminton olympisch. Sascha und Nikola Gojkovic haben sich dem Speedminton verschrieben. Foto: M. Huber

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