Zum Hauptinhalt springen

Videoüberwachung kommt in Oberglatt vors Volk

Oberglatt – Die Gemeinde Oberglatt will eine Rechtsgrundlage schaffen, um Videoüberwachung zu ermöglichen. Eine gemeinsame Verordnung der Politischen Gemeinde, der Primarschulgemeinde und der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde soll auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt werden. Dies teilte der Gemeinderat gestern mit. Bevor aber öffentliche Plätze und andere Örtlichkeiten von Überwachungskameras gefilmt werden dürfen, braucht es eine gesetzliche Grundlage. Dazu sind Beschlüsse der Gemeindeversammlungen nötig. Laut Mitteilung des Gemeinderates werden auf dem Gemeindegebiet regelmässig öffentliche Einrichtungen beschädigt und verschmutzt. Es seien auch schon mutwillig Brände gelegt und Einbrüche verzeichnet worden. Regelmässig erstatteten der Gemeinderat, die Primarschulpflege und die Kirchenpflege bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt. In den allermeisten Fällen konnten jedoch die Täter nicht ermittelt werden. Welche Gebiete nach einer Zustimmung der Stimmbürger tatsächlich von Videokameras überwacht würden, ist laut Gemeindeschreiber Christian Fuhrer offen. Als «neuralgische Punkte» gelten gemäss der gestern verschickten Mitteilung die öffentlichen WC-Anlagen, der Werkhof mit der Wertstoffsammelstelle, das Gemeindehaus, die Chliriet-Sportanlagen, die Gebäude im Dickloo, die Schulhäuser und die Kirche. Der konkrete Einsatz von Überwachungskameras und der sensible Umgang mit den Aufnahmen muss in einem Reglement festgelegt werden. (dns)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch