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Von Oerlikon/Polizei gestoppt

Der Zwischenspurt mit 10 Punkten aus 4 Spielen nahm ein Ende. Nach dem 0:1 ist Red Star nur noch zweitbeste Stadtzürcher Kraft bei Interregio-Halbzeit.

Von Deborah Bucher Red Star hatte in den vorangegangenen vier Partien gross aufgetrumpft: 18 Treffer waren zu bejubeln &endash dabei waren in dem Heimspiel gegen Wettswil-Bonstetten überhaupt keine Tore gefallen. Didier Knöpfli, der Trainer des FC Oerlikon/Polizei, schloss vor dem Aufeinandertreffen am Samstag daraus, dass der Gegner mit seinen zwei schnellen Sturmspitzen nicht einfach zu bändigen sei. Von der eigenen Mannschaft forderte er eine Leistungssteigerung. Mit dieser sollte der Fusionsklub nach den zahlreichen Wechseln im Sommer und dem folgenden schwierigen Findungsprozess eine durchzogene erste Saisonhälfte würdevoll abrunden. «Ich wollte vor der Winterpause einfach noch einmal stolz sein. Und das wäre ich mit einem Remis bereits gewesen», räumte Knöpfli ein. Ein erlösender Elfmeter Entsprechend war er nach dem knappen 1:0-Auswärtssieg auf der Allmend Brunau «zu Recht sehr stolz» und kostete «das verdiente Erfolgserlebnis» für den Tabellenachten im Prestigeduell genüsslich aus. Schliesslich musste er genug lange darauf warten, denn der letzte Vollerfolg in der Meisterschaft der 2. Liga interregional datiert vom 1. Oktober (5:2 in Dietikon). Zudem verwies der Verantwortliche darauf, dass Oerlikon/Polizei Red Star schon in der letzten Direktbegegnung beim 1:1 im März einen Punkt abgeluchst hatte. Diesmal brachte der verwandelte Foulpenalty von Jovo Spasojevic in der 72. Minute die Entscheidung in einem ausgeglichenen Spiel zwischen zwei kompakten und zweikampfstarken Mannschaften. Weil vor allem die Abwehr des Gasts auf der Höhe ihrer Aufgabe war, verfehlte Red Stars starke Offensivabteilung in der 13. Runde für einmal ihre Wirkung. Kosova übernahm die Nummer 1 Ebenfalls torarm blieb die Partie zwischen Kosova und dem Tabellenzweiten Wettswil-Bonstetten. Und gleichwohl war sie für ein Team ertragsreich. Eine Standardsituation trug der Equipe des neuen Trainers Hermann A. Kälin die volle Ausbeute ein. In der 46. Minute verwandelte Zahir Idrizi einen Freistoss für die Gastgeber, die damit den Gegner zu einem schmerzvollen Zeitpunkt düpierten. Kosova musste sich nach einem Platzverweis zwar noch über 40 Minuten zu zehnt wehren. «Die drei Punkte aus einem umkämpften Spiel hielten wir sauch mit etwas Glück fest», befand Klubmanager Enver Osmani. Mit einem Schlusseffort und dem vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen beschliesst Kosova die Vorrunde auf dem 4. Platz und damit als bestklassiertes Stadtzürcher Team. Es liegt zwei Punkte vor dem auf Rang 5 abgerutschten Red Star, das im Direktvergleich aber klar 3:0 gesiegt hatte. Mit einem problemlosen 5:0 gegen den Letzten Entfelden kam Seefeld (9.) zu seinem höchsten Saisonsieg und verschaffte sich etwas Luft nach hinten. Kein Durchkommen für den Red-Star-Spieler Dominik Fabbricatore (links), denn Oerlikon/Polizei (hier mit Ufuk Düzgün) blieb standhaft. Foto: Beat Marti

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