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Von René Hauri

Nach zwei Monaten Pause nehmen die Zürcher am Samstag den Spielbetrieb in der Badminton-NLA wieder auf – und kämpfen um einen Platz im Playoff.

Von René Hauri Die Tabellensituation verspricht viel Spannung. Die besten sechs Badmintonteams der Schweiz sind lediglich durch sieben Punkte getrennt. Adliswil-Zürich liegt auf Rang 5, vier Punkte hinter dem vierten und letzten Playoff-Platz. «Nach der Hälfte der Meisterschaft kristallisiert sich jeweils heraus, wer auf- und wer absteigt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es je so eng war wie in dieser Saison», sagt Adliswils Teammanager Martin Suter. Die Ausgangslage für die Sihltaler ist trotz des Rückstands gut. Denn sie haben eine Partie weniger absolviert als sämtliche vor ihnen liegenden Equipen, weil sie den Spielbetrieb erst an diesem Wochenende und damit eine Woche später aufnehmen. «Einen so langen Unterbruch hatten wir noch nie. Auf der einen Seite ist es gut, dass sich die Spieler erholen und kleinere Blessuren auskurieren konnten. Andererseits fehlt natürlich der Rhythmus», sagt Suter. Um dem entgegenzuwirken, schoben die Zürcher zwei ganztägige Samstagstrainings ein. «Alle haben dabei einen motivierten Eindruck hinterlassen», sagt Suter. So ist er zuversichtlich, dass die angestrebte Aufholjagd in der bevorstehenden Doppelrunde beginnt. «Unbedingt revanchieren» Am Samstag gastiert Adliswil-Zürich in Fislisbach bei Argovia, dem Vorletzten. Die Aargauer haben sich im Hinspiel aber als unangenehmer Gegner erwiesen. In der dritten Runde gewannen sie das Duell in der Sportanlage Tüfi 5:3. «Wir müssen uns dafür unbedingt revanchieren», fordert Suter. Der Finalist von 2010 kann dabei auf fast alle Leistungsträger zählen. Einzig Flurina Spühler fehlt wegen eines Achillessehnenrisses im vergangenen Frühling mit Sicherheit. «Und Shane Razi hat Schmerzen in den Schultern. Wir müssen im Hinblick auf die nächste Woche beginnende Schweizer Meisterschaft abschätzen, ob sich ein Einsatz lohnt», sagt Suter. Ausgerechnet Razi hat bislang mit Hafiz Shaharudin das einzige Duo gebildet, «das eigentlich fix ist». Die Doppel waren die grosse Schwäche im Spiel der Adliswiler. «Es gibt einige, die gut zusammen harmonieren. Es ist eine Herausforderung, Teams zu bilden», sagt Suter. Am Sonntag müssen die Paarungen greifen. Denn mit dem zweitplatzierten Yverdon ist einer der direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz im Playoff zu Gast in Adliswil.

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