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Waltiker Lifte teurer als erwartet

Die engen Platzverhältnisse führen zu Mehrkosten von rund 250 000 Franken.

Zumikon &endash Am 19. April hat die Zumiker Gemeindeversammlung der Initiative «Station Waltikon: Zugang für alle» zugestimmt. Der Gemeinderat hat nun zwei Kostenvoranschläge für die Nachrüstung der Forchbahnstation Waltikon mit zwei Personenliften eingeholt. Die Offerten liegen nun vor. Aufgrund der engen Verhältnisse gestaltet sich die Ausführung, insbesondere die Erstellung der beiden Baugruben, als schwierig. Der Bahnbetrieb würde wohl für einige Tage eingeschränkt werden müssen. Die Liftschächte sollen direkt an die bestehende Personenunterführung betoniert werden. Der Zugang zu den Liften erfolgt über die Gehwege jeweils auf einem überdeckten Vorplatz mit Windschutz. Die ebenerdigen Zugänge sind vom Kreisel her angelegt, die Ausgänge in die Personenunterführung westseitig. Die gesamte Ausführung der beiden Liftanlagen erfolgt behindertengerecht. Es werden taktile Sicherheitslinien angebracht. Politische Gemeinde bezahlt Bei einer Kostengenauigkeit von +/&endash10 Prozent werden die Gesamtkosten auf 830 000 Franken geschätzt. Sie bewegen sich damit deutlich über der Grobkostenschätzung aus dem Frühjahr 2008 von 580 000 Franken (+/&endash25%). Die Auslagen sind gänzlich durch die Politische Gemeinde zu tragen. Die ausgearbeitete Vorlage wird der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember vorgelegt. Der Gemeinderat vertritt nach wie vor eine ablehnende Haltung. Sofern dem Baukredit im Dezember zugestimmt wird, wird die Ausführung zwischen Juni und Oktober 2012 umgesetzt. Ab November 2012 könnte die Anlage in Waltikon in Betrieb genommen werden. (TA)

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