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Was die Familie Federer an der Goldküste erwartet

Wenn Roger Federer dereinst nach Herrliberg zieht, wird er unter seinesgleichen sein: Nirgends im Kanton ist die Prominentendichte so hoch wie am rechten Zürichseeufer.

Von Jacqueline Surer Herrliberg – Der Zürcher Olymp der Schönen und Reichen bekommt einen neuen Gott: Die Nachricht, dass Roger Federer Bauland der Deluxe-Klasse in Herrliberg gekauft habe, dürfte auch bei der Hautevolee der Goldküste für Gesprächsstoff gesorgt haben. Denn mit dem weltberühmten Tennisspieler, der über ein geschätztes Vermögen von 200 bis 300 Millionen Franken verfügt, zieht einer der ihrigen in die Region. Als Aussenseiter wird sich Federer hier wahrlich nicht fühlen müssen. Gemäss Schätzungen der «Bilanz» ist zwischen Zollikon und Herrliberg jeder fünfte Steuerzahler Millionär. Diskretion und tiefe Steuern Wer hier lebt, kann auf Diskretion zählen – und auf tiefe Steuern. Die Prominentendichte ist am rechten Zürichseeufer denn auch so hoch wie nirgends sonst im Kanton. In Herrliberg wird Roger Federer nicht nur Tür an Tür mit Christoph Blocher wohnen. Sollte ihm einmal die Milch ausgehen, kann er sich auch an Verleger Jürg Marquard wenden, der ebenfalls ganz in der Nähe lebt. In den USA gehört Federer zu den Darlings der Promi-Szene und wird von Schauspielern, Models und Musikern umschwärmt. Auf diese Gefolgschaft wird er auch an der Goldküste nicht verzichten müssen. Zum Kaffeetrinken könnte er sich beispielsweise mit den Schauspielern Stefan Gubser (Meilen), Maria Becker (Küsnacht), Stéphanie Berger (Hombrechtikon), Sabina Schneebeli und Bernhard Bettermann (Zumikon), Isabelle von Siebenthal und Hans Schenker (Zollikon) treffen. Oder zur Apéro-Party bei den Models Sarina Arnold (Zollikon), Bianca Gubser (Herrliberg) und Nadja Schildknecht (Küsnacht) vorbeischauen. Sicher würden da auch die SF-Moderatorinnen Katja Stauber (Erlenbach) und Sandra Studer (Meilen) gern dazustossen. Ob Federer und seine Frau Mirka Opernfans sind, ist nicht bekannt. Bei der Suche nach einem allfälligen Nachhilfelehrer hätten sie allerdings die Qual der Wahl unter Opernhaus-Chef Alexander Pereira (Küsnacht) persönlich, dem Star-Bariton Simon Estes (Meilen) oder einer Diva, die heute noch auf der Bühne steht wie etwa Vesselina Kasarova (Zollikon) oder Cecilia Bartoli (Feldbach). Für allgemeine klassische Musik wäre sicher auch der britische Dirigent Howard Griffiths (Erlenbach) eine gute Wahl.Falls die beiden lieber Schlager mögen, wären sie bei Udo Jürgens (Zumikon) und Lys Assia (Erlenbach) an der richtigen Adresse. Für prämierte Worldmusic müssten sie bei Andreas Vollenweider (Stäfa) anklopfen, und für die Federers würde sicher selbst Tina Turner (Küsnacht) mal wieder zum Mikrofon greifen. Um seine Autobiografie verfassen zu lassen, könnte sich der Tennisstar an Schriftsteller Adolf Muschg (Männedorf) oder Jürg Acklin (Küsnacht) wenden. Für Anlagetipps wären beispielsweise CS-Chef Brady Dougan (Erlenbach), dessen Vorgänger Lukas Mühlemann (Erlenbach), die Banker Martin Bisang (Küsnacht), Thomas Matter (Meilen) oder Raymond Bär (Küsnacht) gute Anlaufstellen. Die Haare lässt sich die ganze Familie bei Star-Figaro Valentino (Erlenbach) schneiden – die aktuellsten Modetipps für sie und ihn gibts bei der Edelboutique-Inhaberin Trudie Götz (Erlenbach). Um sportlich auf der Höhe zu bleiben, bietet sich für Federer eine Velorundfahrt mit Mountainbiker Thomas Frischknecht (Hombrechtikon) an, eine Autorennfahrt mit Nick Heidfeld (Stäfa), eine Trainingseinheit bei Personal Trainer Dave Dollé (Zumikon) oder ein Fussballmatch mit Sepp Blatter (Zollikon). Nur einen Ort sollte Roger Federer mit seinen Töchtern Myla Rose und Charlene Riva möglichst grossräumig umfahren: das Küsnachter Familienhaus des Playboys Carl Hirschmann. Für die Federers würde sicher selbst Tina Turner in Küsnacht mal wieder zum Mikrofon greifen.

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