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Weitere Sonderjagd auf Hirsche?

Im östlichen Oberland hat es zu viele Rothirsche. Jetzt will der Kanton durchgreifen und erwägt die Notmassnahme Sonderjagd.

«Die Sonderjagd auf Rotwild im Gebiet nördlich des Thunerseeufers sowie im Gebiet Wengen–Grindelwald–Urbachtal ist wahrscheinlich», sagt Jagdinspektor Peter Juesy. Die Sonderjagd ist eine dritte Jagdperiode, in der Schontage nicht gelten. Sie gilt als Notmassnahme, wenn die Jagdstrecke, also die Anzahl der zum Abschuss freigegebenen Wildtiere, deutlich unterschritten wurde. Prekär ist die Situation im Gebiet nördlich des Thunersees: Erst ein Drittel der 119 zum Abschuss freigegebenen Tiere wurde erlegt. Die Regulation der Population durch die Jagd ist wichtig, da die Tiere zunehmend grosse Schäden am Schutzwald und in der Landwirtschaft verursachen. Aber auch die Rothirsche selbst leiden unter der Situation: Jungtiere sind untergewichtig und damit weniger widerstandsfähig. Das sind erste Anzeichen einer Überpopulation. Die Jagd auf den Rothirsch ist schwierig, da sich dieser gerne in der Höhe aufhält. Er gilt als scheu und schlau: Fällt in der Nähe ein Schuss, halten sich die Tiere stundenlang still oder verschwinden. Die Sonderjagd wurde vergangenes Jahr zum ersten Mal durchgeführt: Die Jagdstrecke konnte trotzdem nicht erreicht werden. fag Seite 25>

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