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Weniger Patienten in der Privatklinik Lindberg

Winterthur – Die Klinik Lindberg, die seit längerem in den roten Zahlen ist, verzeichnete im letzten Jahr 2722 stationäre Eintritte, das sind lediglich 10mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Notfälle ging um 100 auf 2573 zurück, und auch die Pflegetage nahmen ab, um über 1300 auf 18 300. Geburten gab es etwas weniger, Eingriffe dagegen einige mehr. Nicht auf der Spitalliste Wie Klinikdirektor Meinrad Lienert im Jahresbericht schreibt, ist das Ergebnis trotz leicht gesteigertem Umsatz erneut negativ ausgefallen. Die Rechnung ist nicht öffentlich, laut einem Bericht des «Landboten» mussten die Aktionäre 3,6 Millionen Franken lockermachen. Ende April haben sie einen Vertrag mit der Westschweizer Privatspitalgruppe Genolier unterschrieben. Diese beteiligt sich mit 49 Prozent an der Winterthurer Privatklinik. Bis 2014 bestehen Optionen zum Kauf der verbleibenden Aktien. Die 1906 gegründete Klinik Lindberg erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 40 Millionen Franken und beschäftigt 214 Mitarbeitende. Eine negative Botschaft bekam die Klinik kürzlich vom Kanton: Dieser lehnte eine Aufnahme auf die Spitalliste ab, weil die Klinik im Vergleich mit anderen Zürcher Spitälern zu teuer sei. Damit erhält das Privatspital auch weiter keine Beiträge der öffentlichen Hand für allgemein versicherte Patientinnen und Patienten. (an)

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