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Wenn das Resultat zweitrangig wird

Fussball-Inside Wollishofen und Pappone im Pech. Auf dem Sportplatz Sonnau in Wollishofen war am Sonntag in der 2.-Liga-Begegnung zwischen den Einheimischen und Horgen die 29. Minute angebrochen, als sich bei einer 2:0-Führung für die Gäste für Wollishofen noch grösseres Unheil anbahnte. Nach einem Zusammenprall mit dem Horgner Bastri Selishta wand sich Francesco Pappone am Boden. Die niederschmetternde Diagnose für den 36-jährigen Spieler-Trainer: Schien- und zweifacher Wadenbeinbruch. Die Partie wurde für rund 30 Minuten unterbrochen, bis die Ambulanz Pappone ins Spital abtransportieren konnte. Danach einigten sich beide Teams auf die Weiterführung der Partie. «Der Schock sass tief», sagte Pappones gleichberechtigter Trainerpartner Vural Oenen. «Doch wir wollten für Francesco das Spiel noch kehren.» Dass das Vorhaben misslang, nahm Oenen letztlich gefasst zur Kenntnis. Manchmal werde das Resultat zur Nebensache. «Jetzt müssen wir aber wieder vorwärts schauen», so Oenen. Höngger Tormaschine. Der SV Höngg ist in der interregionalen 2. Liga nicht nur in der Gruppe 5 einsame Spitze. Der nach fünf Runden verlustpunktlose 1.-Liga-Absteiger verfügt nach dem 7:2-Erfolg bei Neuling Meisterschwanden mit 22 Toren auch über den besten Angriff aller 84 Interregional-Mannschaften. Mit 17 Treffern weisst Serrières in der Gruppe 3 die zweitbeste Torausbeute auf. Die Hälfte aller Höngger Treffer gehen auf das Konto von Stürmer Toni Dupovac. Im Aargau war er dreimal erfolgreich. Thalwiler Ladehemmungen. Mit nur einem Tor aus fünf Begegnungen bildet dagegen Thalwil zusammen mit Köniz (Gruppe 2) das Schlusslicht in Sachen Torproduktion. Im 0:1 verlorenen Seederby gegen Küsnacht vermochten die Thalwiler weder eine doppelte Überzahl noch einen Foulpenalty auszunutzen, was Trainer Jérôme Oswald nachdenklich stimmt. «Wir waren auch mit einem Mann mehr nicht spielbestimmend. Einige Umstellungen sind jetzt wohl unvermeidlich». (jpc)

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