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Wick erlöste die Kloten Flyers

Dank drei Toren im Schlussdrittel besiegten die Klotener das noch verunsichertere Fribourg 3:2 und hielten damit den Anschluss ans Mittelfeld.

Am Ende war Roman Wick der gefeierte Mann in der Kolping-Arena. «Das letzte Drittel war wie ein Befreiungsschlag», sagte der Doppeltorschütze. Die Klotener trafen allein in den letzten 20 Minuten dreimal - öfter als in ihren vorherigen vier Spielen jeweils in einer Stunde. Trotz ihrem zweiten Sieg bleiben sie auf dem 9. Rang, wahrten damit aber immerhin den Anschluss ans Mittelfeld. Fribourg rutschte dagegen auf den letzten Rang ab.

Lange sah es gestern allerdings weder für die Freiburger noch für die Klotener gut aus. Die positiven Überraschungen des vergangenen Playoffs demonstrierten in den ersten zwei Dritteln vor allem, wie verunsichert sie nach ihren Fehlstarts sind. Unter den vielen Klotener Schwächen fiel in dieser Phase das Powerplay noch ab, in dem kein Zusammenhang erkennbar war. «Wir rannten herum wie kopflose Hühner», beschrieb Flyers-Stürmer Roman Wick das Geschehen in den ersten 40 Minuten, nach denen die Romands dank Leblancs 1:0 (11.) in Führung lagen. Klotens Coach Anders Eldebrink fand es hinterher «unglaublich», wie nervös beide Teams aufgetreten waren. «Es ist normal, dass man nach einer guten Saison den Druck spürt», sagte Eldebrink. «Aber die Saison hat doch gerade erst angefangen.»

Beflügelt zum Gegentor

In der 44. Minute schoss Rintanen endlich das 1:1 (44.), das Wick hinterher als die «Erlösung» seines Teams bezeichnete. Tatsächlich zeigten die Flyers danach endlich wieder etwas von der offensiven Dynamik, die sie in der vergangenen Saison ausgezeichnet hatte. Wick brachte Kloten drei Minuten später nach einem unwiderstehlichen Antritt in Unterzahl 2:1 in Führung. Die Flyers waren unmittelbar danach so beflügelt, dass sie ihre Verteidigung vollkommen entblössten und nach einer Chance Rintanens, die Fribourg-Goalie Caron mit einer Parade in extremis vereitelte, in einen Konter liefen, den Lauper zum 2:2 (48.) nutzte. Zu einer resultatmässigen Erlösung brauchten die Flyers deshalb noch einen Effort. Und der kam zehn Minuten vor Schluss wieder von Wick, der Caron mit einem Schlenzer über die Fanghand erwischte.

Ein Seufzer zu Stevensons Leistung

Das gestrige Siegtor war bereits Wicks vierter Saisontreffer. Er ist damit für die Hälfte der Klotener Torausbeute verantwortlich - die andere teilen sich Rintanen und Jenni. Das zeigt auch, dass die offensive Verantwortung bei den Flyers nach wie vor auf zu wenige Schultern verteilt ist. Der Kanadier Grant Stevenson, der gestern anstelle des finnischen Verteidigers Haakana zu seinem dritten Ernstkampf kam, war erneut kein Faktor. Er begann die Begegnung in einem Ausländersturm mit Rintanen und Santala und beendete sie neben Lindemann und Bodenmann.

Eldebrink kommentierte den Auftritt des Kanadiers mit einem Seufzer statt mit Worten. Auch er wünscht sich, dass Sportchef Alpo Suhonen bald echte Verstärkung für die Klotener Offensive findet.

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