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Wie der Saal des Centrals zum neuen Qbus wird

Mit der Zwischenlösung für die Kleinkunstbühne von Uster geht es voran. Jetzt ist klar, was im stillgelegten Kino an Umbauten nötig ist.

Von Christian Brütsch Uster – Für die Ustermer Kleinkunstbühne Qbus läuft die Zeit ab. An ihrem ursprünglichen Standort der Braschlergasse gibt es sie nur noch deshalb, weil der Vermieter trotz Plänen für ein Neubauprojekt auf dem Areal den Vertrag mehrmals verlängert hat. Und der neue Stadthofsaal, in dem der Stadtrat den Qbus gerne einquartiert hätte, ist erst in Planung. Im Vordergrund steht seit kurzem ein Umzug ins Kino Central. Seit der Betreiber Hans Brönnimann bekannt gegeben hat, dieses nicht weiter- betreiben zu wollen, ist klar, dass dort ein Kulturhaus mit zwei Sälen frei wird. Kaufen möchte der Stadtrat das Gebäude aber nicht. Unter anderem, weil ihm der Preis von 2,4 Millionen Franken zu hoch scheint. Er will sich lieber für fünf Jahre einmieten, zu Kosten von insgesamt 350 000 Franken. Ein entsprechender Vertrag wird derzeit zwischen der Stadt und dem Konsortium Kino Central ausgehandelt. Es soll bereits am 1. Mai in Kraft treten. Umbau für 900 000 Franken Bevor der Qbus im Central einziehen kann, muss das Gebäude aber umgebaut werden, für 0,9 Millionen Franken. Diesen Betrag muss die Stadt nicht alleine tragen: Der Lotteriefonds soll rund 300 000 Franken beisteuern, und auch die Stiftung Weber Zangger hat 50 000 Franken zugesichert. Verbleiben für die Stadt 548 000 Franken, die der Gemeinderat noch bewilligen muss. Das heutige Kino ist nicht behindertengerecht gebaut. Die Stadt plant, einen Lift einzubauen sowie den Eingang mit einer Rampe rollstuhlgängig zu gestalten. Weiter gilt es, die kantonalen Brandschutzvorschriften und die gesetzlichen Vorgaben für Elektro-, Lüftungs- und eventuell Heizungsanlagen zu erfüllen. Der Stadtrat rechnet noch mit weiteren Renovationsarbeiten am 1957 erstellten Haus. Unten Kleinkunst, oben Kino Im Erdgeschoss soll danach die Kleinstkunstbühne einziehen. Dafür wird die Kinobestuhlung entfernt. Der Boden soll ein einheitliches Niveau erhalten, um den Raum mit der Bühne und der Bestuhlung flexibel gestalten zu können. Zugelassen wäre der Saal für 180 bis 400 Personen. Das obere Geschoss wird dem Kino Qtopia überlassen. Die Stadt geht davon aus, dass die Einrichtungen grösstenteils von Brönnimann übernommen werden können. Der Saal ist für 106 Personen ausgelegt. Die Ausschankanlage wird ins Obergeschoss verschoben, damit der Barbetrieb, der zum Kino Qtopia gehört, weitergeführt werden kann. Zudem stehen weitere Räume im Unter- und Obergeschoss zur Verfügung. Baubeginn soll im Juli dieses Jahres sein. Seine Tore soll der neue Qbus dann am 1. Januar 2012 öffnen.

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