Zum Hauptinhalt springen

Wie im Hause Mendelssohn

Am 27. September gastiert das Septet La Visione mit einer «Sonntagsmusik» im Museum Blumenstein in Solothurn.

Der junge Felix Mendelssohn schrieb im Alter von 14 Jahren ein Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester, welches bei den Sonntagsmusiken im Hause Mendelssohn gespielt wurde. Möglicherweise spielte Felix den Part der Violine und Fanny das Klavier. In diesen Konzerten stellten die Geschwister Mendelssohn jeweils ihre neuesten Werke vor. Begleitet wurden sie dabei von professionellen Musikern und Freunden der Familie. Als geladene Gäste kamen zahlreiche Intellektuelle, Musiker, Literaten, Philosophen, Industrielle, und Vertreter des Bürgertums. Musiziert wurden übrigens auch Werke von Mozart, Haydn, Bach und diversen Zeitgenossen. Diese Konzerte waren legendär, manchmal waren bis zu 200 Zuhörer da. Die populären Lieder ohne Worte stammen zu einem wesentlichen Teil aus Fannys Feder. Als Frau hatte sie nicht die Möglichkeit unter ihrem Namen zu veröffentlichen. So erschienen diese Kompositionen unter dem Namen des Bruders. Auch die Streichersinfonien von Felix entstanden für die Sonntagsmusiken. Das Ensemble La Visione spielt die Werke in der kleinstmöglichen Kammermusik-Besetzung auf Instrumenten und Bögen, die dem Instrumentarium des frühen 19. Jahrhunderts entsprechen. Darmsaiten sind dabei ein wesentlicher Beitrag zu einem Klang mit einem reicheren Obertonspektrum. cpVorverkauf: Zentrale Vorverkaufsstelle Solothurn, Telefon 032 626 46 86, E-Mail: vorverkauf-solothurn@gmx.ch >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch