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Wie sieht Armut aus?

Suppenzmittag, Stadtführung für Armutsbetroffene, Improvisationstheater, Podiumsdiskussion: Das ist das Rahmenprogramm von «Im Fall», einer Ausstellung über die Sozialhilfe in der Schweiz, die ab heute bis zum 16. September in der Alten Kaserne und am Grabenplatz stattfindet. Die von der SKOS (Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe) konzipierte Wanderausstellung soll Armut sichtbar machen. In Winterthur mussten im letzten Jahr 4402 Personen, das sind 4,3 Prozent der Bevölkerung, vorübergehend oder dauernd von der Sozialhilfe unterstützt werden. Mit dieser Quote liegt Winterthur im Vergleich zu anderen grösseren Schweizer Städten im Mittelfeld. In den letzten Monaten wurde die Sozialhilfe aber immer wieder im Zusammenhang mit Missbrauch gebracht. Wer sie beanspruchte, geriet automatisch unter Generalverdacht. Die Ausstellung zeigt unter anderem auch die Verdienste der Behörde für den sozialen Frieden. Vernissage mit Chor- und Theatereinlage, Referat, Lesung und Führung. Alte Kaserne, 17h.

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