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«Wir können uns nur selbst stoppen»«Viele Details sind entscheidend»

2. Liga interregional Die Trainer von Red Star und Höngg vor dem heutigen Stadtzürcher Spitzenkampf Höngg - Red Star Heute, 16.00Seefeld - Wettingen 16.00Thalwil - Oerlikon/Polizei 16.30Luterbach - Küsnacht17.00Schöftland - Wettswil-Bonstetten 17.00Dulliken - MeisterschwandenMorgen, 15.00Freienbach - Kosova15.00 Höngg und Red Star sind in der Rückrunde noch die einzigen ungeschlagenen Teams in der Gruppe 5. Wessen Serie endet heute? Wir sehen dem Spiel gelassen entgegen. Der Druck lastet auf Red Star. Wir können auch mit einem Unentschieden leben. Unsere Gegner müssen gewinnen. Und es bleiben immer weniger Spiele. Hat die zweiwöchige Pause Ihrem Team gut getan? Definitiv. Das war ein guter Zeitpunkt. Einige Spieler liefen auf dem Zahnfleisch. Über die Ostertage konnten sie sich nun entspannen. Ihr Team stand in der Vorrunde für torreiche Partien. In diesem Jahr ist es nicht mehr so abschlussstark, erhielt aber weniger Gegentore. Unsere Stärken haben sich etwas verlagert. Die Defensive ist nun unser Trumpf. Auf diesen Bereich haben wir uns zuletzt konzentriert. Mit den Innenverteidigern Daniele Demasi und Ivan Medakovic sowie Goalie Ronny Petro konnten wir uns im Winter gut verstärken. Doch es ist nicht nur die Abwehrkette. Die Abwehrarbeit fängt schon im Angriff an. Dafür haben Sie den pausierenden Roman Berger verloren. Hat die schwächere Quote mit seiner Auszeit zu tun? Ganz sicher: In meinen Statistiken hatte er ja nicht umsonst immer die meisten Assists. Er erzielte auch manches Tor. Uns ist in der Offensive ein kreatives Element abhandengekommen. Berger hat mir aber kürzlich gesagt, dass er im Sommer wieder angreifen will. Auf was muss man gegen Red Star besonders achten? Red Star spielt einen frischen Fussball. Wenn man nicht bereit ist, geht man unter. In der Vorrunde kamen wir nach sechs Siegen auf die Allmend Brunau. Es regnete, einige Spieler erschienen zu spät zum Treffpunkt. Wir waren nicht bereit. Das wird nicht mehr passieren. Welchen Spieler vom Gegner hätten Sie gerne in Ihren Reihen? Cyrill Graf. Wer kann Ihr Team bei einem Sieg noch aufhalten? Wir können uns nur selbst stoppen. Das habe ich schon vor der Saison gesagt. Unsere Gegner haben alle ihre Qualitäten. Doch wenn wir unsere Leistung abrufen, müssen wir überhaupt niemanden fürchten. (Interviews: dsc) Höngg und Red Star sind in der Rückrunde noch die einzigen ungeschlagenen Teams in der Gruppe 5. Wessen Serie endet heute? Ich bin kein Hellseher. Wir hatten zuletzt gegen Seefeld ein gutes Spiel gezeigt. Doch gegen Höngg müssen wir uns noch mehr steigern. Hat die zweiwöchige Pause Ihrem Team gut getan? Ich bin kein Wissenschaftler. Das ist schwierig zu sagen. Wir sind schon lange in der Saison. Daher hat die Pause sicher gut getan. Andererseits bricht sie auch den Rhythmus. Vielleicht geht dadurch etwas die Spannung verloren. Red Star hat die wenigsten Gegentore erhalten. Ist das auch nach dem Duell gegen die offensiv stärkste Mannschaft noch so? Wir leben von unserer taktischen Disziplin. Das ist auch die Basis, um gegen Höngg bestehen zu können. Dazu brauchen wir aber auch etwas Glück. Zuletzt erzielte Red Star beim 4:1 gegen Seefeld erstmals in der Rückrunde mehr als ein Tor. Können wir gegen Höngg wieder auf Spektakel hoffen? Natürlich wollen wir wieder mehr Tore wie in den ersten Rückrundenspielen schiessen. Doch insgesamt liegen wir mit 39 Treffern im Schnitt. Das ist der drittbeste Wert der Gruppe. Fehlt der in der Winterpause zu seinem Stammklub Wiedikon weggezogene Torjäger Fabio Micelli? Ja. Er war in der Vorrunde achtmal erfolgreich. Micelli hatte einen guten Lauf. Und er arbeitete hart für das Team. Sein Fehlen ist zu spüren. Worauf müssen Sie gegen Höngg das Augenmerk legen? Höngg ist die beste Mannschaft. Da sind viele Details entscheidend. Höngg ist kompakt und eingespielt. Viele Spieler sind schon lange dabei. Beim 5:2 in der Vorrunde spielten wir wohl unseren besten Match. Und Höngg den schlechtesten. Das wird sich kaum wiederholen. Welchen Spieler vom Gegner hätten Sie gerne in Ihren Reihen? Roman Berger. Aber der macht ja zurzeit eine Pause. Höngg hat aber viele interessante Spieler. Kann Höngg bei einem Sieg noch gestoppt werden? Wahrscheinlich nicht. Weder Hellseher noch Wissenschaftler: Red Stars Giovanni Gargiulo. Foto: Beat Marti Sieht dem Derby gelassen entgegen: Hönggs Stefan Goll. Foto: Sophie Stieger

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