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«Wir wollen sie nicht loswerden»

Die Gemeinde Rüttenen stört sich daran, dass die Familie Huber ihr Winterquartier auf dem Areal des Bargetzi-Steinbruchs nicht mehr nur im Winter nutzt. Dies hatte eine Anwohnerin im Sommer 2004 reklamiert. Hubers bestreiten dies bis heute – sie seien erst im vergangenen Jahr erstmals nicht auf Reise gegangen (siehe Haupttext).Im November 2007 verfügte die Rüttener Baukommission in Absprache mit dem Bau- und Justizdepartement, Hubers müssten ihre Zelte abbrechen. Charles und Gabriela Huber beschwerten sich beim Verwaltungsgericht. Dieses hiess die Beschwerde im März dieses Jahres nach einem Augenschein vor Ort gut. Die Rüttener Baukommission habe die Situation jahrelang toleriert – auch die Erweiterung der Bauten und die Intensivierung der Nutzung. Die Gemeinde zog das Urteil ans Bundesgericht weiter. Eine Stellungnahme aus Lausanne steht noch aus.Gemeindepräsidentin Heidi Pauli betont auf Anfrage, dass es ihr und der Gemeinde nicht darum gehe, die Familie Huber loszuwerden, sondern darum, die Rechtsgleichheit für alle aufrecht zu erhalten. «Für meinen Begriff sind die Hubers sesshaft geworden», sagt Pauli. «Und das entspricht nicht der ursprünglichen Abmachung.»Eine Alternative zum Gang vor Bundesgericht habe es nicht gegeben. «Wir haben die Situation toleriert, solange die Hubers den Platz nicht ganzjährig nutzten», sagt Heidi Pauli. Irgendwann sei die Gutmütigkeit aber überstrapaziert gewesen. kai>

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