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YF-Rückzug als Folge interner Querelen

Fussball – YF Juventus hat sein 1.-Liga-Frauenteam aus der Gruppe 3 zurückgezogen. Nach dem miserablen Saisonstart mit vier Niederlagen (Torverhältnis 1:27) haben die Verantwortlichen gehandelt. «Wir verfügen nicht über genügend Spielerinnen», sagt YF-Präsident Piero Bauert. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, das Kader mit Juniorinnen aus dem U-18-Bereich aufzufüllen, in dem YF mit Schlieren zusammenarbeitet. Dann hätte jedoch das Nachwuchsteam keine Zukunft gehabt. Der Mangel an Spielerinnen ist die Folge unterschiedlicher Philosophien im Vorstand bezüglich Frauenfussball. Im April entschieden sich die Vereinsmitglieder an der Generalversammlung deshalb für eine Abspaltung der Frauenfraktion, woraus der neue Verein Juventus Frauen entstand. Dieser wollte anstelle von YF in der 1. Liga spielen, was jedoch nicht ging, weil YF selber ein Team stellte. Die Juventus Frauen hätten demnach – wie üblich bei einer Neugründung – in der 4. Liga beginnen müssen. Der Fussballverband Region Zürich (FVRZ) machte jedoch eine Ausnahme und brachte den Verein in der 2. Liga unter. «Das war ein rein sportlicher Entscheid. Es hätte niemandem gedient, ein 1.-Liga-Team in der 4. Liga spielen zu lassen», begründet Willy Scramoncini, Leiter Spielbetrieb beim FVRZ. Daraufhin wechselten noch zahlreiche Akteurinnen, die nicht in der untersten Liga hatten spielen wollen, von YF zu den Juventus Frauen. (kai)

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