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Zollikon will eine Parzelle im Subisacher umzonen

Gemeinderat und Bauer Daniel Weber soll auf einem Stück Land an der Oberhubstrasse bauen können.

Zollikon – Der Gemeinderat beantragt der Zolliker Gemeindeversammlung vom 8. Dezember, eine Parzelle im Subisacher an der Oberhubstrasse neu einer Landwirtschaftszone zuzuweisen. Heute liegt sie in der Erholungszone. Die Umzonung einzelner Parzellen komme nicht häufig vor, schreibt Gemeindeschreiberin Regula Bach. Sie habe im vorliegenden Fall folgenden Hintergrund: 1996 wies der Souverän auf Antrag des Gemeinderates einen Landstreifen in der Unterhueb, auf dem der heutige Landwirtschaftsbetrieb von Daniel Weber liegt, der Bauzone zu. In diesem Gebiet entsteht zurzeit eine grössere Wohnüberbauung, und der Landwirtschaftsbetrieb wird abgebrochen. Die Suche nach einem neuen geeigneten Standort für den Landwirtschaftsbetrieb erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Baudirektion des Kantons Zürich und der Baubehörde von Zollikon. Die gemeindeeigene Parzelle Kat.-Nr. 1493 im Subisacher erwies sich dabei letztlich als einzig möglicher Standort. Weber, Mitglied des Zolliker Gemeinderates, führte mit Zustimmung seiner Ratskollegen ein Baubewilligungsverfahren durch. Der Kanton und die Zolliker Baubehörde haben inzwischen die notwendigen Bewilligungen erteilt. Der Kanton knüpft diese allerdings an die Auflage, dass die Stimmberechtigten von Zollikon über die Umzonung abstimmen können. Weiter Gemeindebesitz Der Gemeinderat ist bereit, die Parzelle im Baurecht abzugeben. Damit bleibt das Grundstück in ihrem Eigentum. Die Höhe des Baurechtszinses bemisst sich nach der Art der möglichen Nutzung des Grundstücks. Für die Baurechtszinse in der Landwirtschaftszone gibt es klare kantonale Vorgaben. Der Baurechtsnehmer, Weber, erstellt die Baute auf eigene Rechnung und ist deren Eigentümer. Der Baurechtsvertrag regelt den Baurechtszins und insbesondere die Bedingungen, unter denen der Bau von Weber dereinst auf eigene Kosten entfernt werden muss.(rab)

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