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Zürich hält den Autofahrer-Rekord

Im Kanton Zürich fahren über eine Million Menschen Auto. Junge Erwachsene machen die Prüfung immer später – und nutzen dabei vor allem zwei Alternativen zum eigenen Wagen.

Die Zahl der Autoversicherungsabschlüsse ist rückläufig: Eine Fahrschülerin steigt in Zürich in das Auto ihres Fahrlehrers. (Archivbild)
Die Zahl der Autoversicherungsabschlüsse ist rückläufig: Eine Fahrschülerin steigt in Zürich in das Auto ihres Fahrlehrers. (Archivbild)
Keystone

Zürich ist der erste Kanton der Schweiz, in dem über eine Million Menschen einen Führerausweis besitzen. Die Zahl der Neulenker steigt auch schweizweit – jährlich um rund 80'000. Die Prüfungserfolgsquote liegt seit Jahren durchschnittlich bei 65 Prozent. Die Jungen machen die Fahrprüfung allerdings später.

Allein im Jahr 2011 besassen über 85 Prozent der über 18-Jährigen im Kanton Zürich einen Führerschein. 2012 zeichnet sich eine Verschiebung ab. Bei den 18- bis 19-Jährigen sank die Zahl der Führerausweise um 200, dafür stieg sie bei den 20- bis 29-Jährigen um 2300, wie die «SonntagsZeitung» schreibt.

Nicht zwingend ein eigenes Auto

«Jugendliche, die in der Agglomeration wohnen, machen den Führerschein nicht sofort mit 18 Jahren, sondern etwas später», sagt Sven Britschgi, Geschäftsführer der Vereinigung der Strassenverkehrsämter. Ausserdem ist der Besitz eines eigenen Autos bei den Jungen nicht mehr eine Notwendigkeit. Das spüren auch die drei grössten Motorfahrzeugversicherer Allianz, Axa-Winterthur und Zürich. Alle stellen fest, dass bei den 18- bis 25-jährigen Lenkern die Versicherungsabschlüsse in den letzten Jahren rückläufig sind – bis zu zehn Prozent.

Junge Erwachsene nutzen vor allem zwei Alternativen zum eigenen Auto: So besassen 2011 80 Prozent der 16- bis 24-Jährigen ein GA, ein Halbtax- oder ein Verbundabonnement. Und auch Carsharing ist beliebt: Mobility Schweiz verzeichnete in den letzten drei Jahren einen überdurchschnittlichen Zuwachs an 18- bis 35-jährigen Kunden.

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