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Zürich Zoo forciert Seilbahnpläne &endash Gegner lassen nicht locker, TA vom 2. 11.

Zürich Zoo forciert Seilbahnpläne &endash Gegner lassen nicht locker, TA vom 2. 11. Keine zusätzliche Attraktion. Das Gondelbahnprojekt ist wie seinerzeit Eurogate zum Selbstläufer geworden: Niemand fragt, ob das irgendwer braucht oder will. In Wirklichkeit ist die Idee so hirnrissig wie die Porta Alpina oder der Mystery Park. Nach wenigen Jahren würde die Anlage so unbenutzt herumstehen wie ein weisser Elefant &endash es sei denn, es gelingt durch einen politischen Trick, die Aufnahme in den ZVV zu erzwingen. Damit würde dann die Benutzung gratis, und der Steuerzahler würde nachträglich für die Investition und jährlich für den Gesamtbetrieb aufkommen. Natürlich wäre es schön, wenn mehr Zoobesucher mit dem öffentlichen Verkehr anreisten. Aber: Für eine Familie von ausserhalb des ZVV-Bereichs ist ein Zoo-Besuch per ÖV (womöglich ohne Halbtax-Abo) zu umständlich und vor allem schlicht zu teuer. Sie wird sich also nicht auf die Gondelbahn locken lassen, umso mehr, als diese Gondelbahn per se nicht die mindeste Zusatzattraktion darstellt, da es in der Schweiz Dutzende von Gondelbahnen gibt, die zu den schönsten Punkten der Welt führen. Wirklich schwierig ist es ja nur an den wenigen schönen Tagen mit Grossandrang. Hierfür würde wie bei der Olma ein Behelfsparkplatz im Raum Dreiwiesen (wo jeweils die Zoom-Party stattfand) samt Shuttle-Bus oder Traktorzügli vollständig ausreichen. Christian Blatter, Greifensee Pläne mit grossen Tieren. Eine Seilbahn von Stettbach bis zum Zoo &endash ich finde diese Aussicht weder betörend noch bestechend. Zoo-Direktor Alex Rübel sollte mit Fifa-Präsident Sepp Blatter reden. Man könnte im Zürichbergtunnel, zwischen Stadelhofen und Stettbach, eine Haltestelle «Zoosepp» einbauen und von dort einen Lift zum Fifa-Gebäude führen. Die Fifa, die bekanntlich keine Steuern bezahlt, könnte die Kosten aus der Portokasse begleichen. Über eine Unterführung, in der auch noch die Zierfischaquarien eingebaut werden, gelangen die Besucher in den Zoo und wären wohl Sepp Blatter dankbar, dass er sich noch ein Denkmal gesetzt hat. Peter M. Wettler, Dietikon

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