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Zwei Airbusse A 380 in Kloten

Gleich zwei Exemplare des grössten Passagierflugzeugs standen gestern auf dem Flughafen. Eines war defekt.

Von Fabian Boller Kloten – Flugzeugbegeisterte konnten sich gestern riesig freuen: Zwei Airbusse A 380 standen auf dem Klotener Rollfeld und konnten vom Rümlanger Heli-Port aus beobachtet werden. Der eine Riesenvogel der Singapore Airlines ist gestern um 11 Uhr wieder flugplanmässig Richtung Asien gestartet. Der zweite stand am Nachmittag aber noch immer auf dem Rollfeld. Er war am Montag wegen eines technischen Defekts in Kloten gestrandet. «Ein Bildschirm zeigte einen Fehler beim Steuerruder an», sagt Singapore-Sprecherin Louise Kaben. Deshalb habe der Flieger nicht abgehoben. Die gestrandeten 400 Passagiere seien in Hotels untergebracht oder auf andere Flüge gebucht worden. Es ist nicht das erste Mal, dass ein A 380 der Singapore in Kloten am Boden bleiben muss. Im November leckte das Triebwerk eines A 380, und der Flieger verlor Öl. Im vergangenen Sommer konnte laut Kaben ein weiterer A 380 wegen technischer Probleme nicht planmässig abheben. Für Kaben ist das aber kein Grund zur Beunruhigung, denn solche Vorfälle seien in der Luftfahrt an der Tagesordnung. Flughafen war vorbereitet Wann der gestrandete A380 nach Singapur zurückfliegt, konnte Kaben gestern noch nicht sagen. Fest stand nur, dass der Flieger seine Rückreise ohne Passagiere antreten wird. Angestellte von SR Technics und der Airline seien daran, die Störung zu beheben. Welche Kosten der Zwischenfall verursacht, konnte Kaben nicht sagen. Allerdings betragen laut der Flughafen Zürich AG die Standkosten für den Flieger rund 1200 Franken pro Tag. Für den Flughafen stellte der ungebetene Gast enormen Ausmasses kein Problem dar. «Für uns ist es nichts Besonderes, wenn ein grosser Flieger hier übernachtet», sagt Mediensprecherin Jasmin Bodmer.

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