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Geschäfte müssen unpassende Geschenke nicht zurücknehmen

Wer nach Weihnachten etwas in den Laden zurückbringen will, muss diese Tipps beachten.

Liliane Minor
Kulant: In vielen Warenhäusern ist ein Umtausch problemlos möglich.
Kulant: In vielen Warenhäusern ist ein Umtausch problemlos möglich.
Keystone

TA-Leserin Monika L. (Name der Redaktion bekannt) gehört zu den Menschen, die frühzeitig ihre Weihnachtseinkäufe tätigen. Als sie dieses Jahr bei Orell Füssli Bücher für ihre Enkel kaufte, ärgerte sie sich: Die Umtauschfrist beim grössten Buchhändler der Stadt beträgt nur 14 Tage. «Das reicht nie und nimmer, wenn man nicht im letzten Moment einkauft», findet Monika L. Man müsse ja auch die arbeitsfreien Festtage einrechnen. Das sagte sie der Kassierin – worauf diese erwiderte, man könne eine Ausnahme machen, wenn das Buch noch originalverpackt sei. Was Monika L. irritierte: «Es kann doch nicht sein, dass ich auf Kulanz angewiesen bin.» Doch genau das ist der Fall: Das Gesetz sieht für Einkäufe kein Rücktrittsrecht vor, wie Sara Stalder, die Leiterin der Stiftung für Konsumentenschutz, sagt. Ausgenommen sind nur defekte Waren, hier beträgt die Garantiefrist zwei Jahre.

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