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Der elektronische Türsteher

Partys, zu denen alle hinwollen, haben ein Problem: Man will nicht jeden einlassen und muss an der Tür mühsam aussortieren. Zwei Zürcher haben eine Lösung für das Problem – und erobern damit VIP-Anlässe der Welt.

Haben die App Zkipster entwickelt, die es Türstehern einfach macht, ihre Gästelisten zu bewirtschaften: Die Zürcher Daniel Dessauges (l.) und David Becker. Seit 2012 leben sie in New York, weil sie dort bei Fundraising- und anderen VIP-Events den besten Markt für ihr Produkt fanden.
Haben die App Zkipster entwickelt, die es Türstehern einfach macht, ihre Gästelisten zu bewirtschaften: Die Zürcher Daniel Dessauges (l.) und David Becker. Seit 2012 leben sie in New York, weil sie dort bei Fundraising- und anderen VIP-Events den besten Markt für ihr Produkt fanden.
Clément Bürge
Und Zkipster hat sich mittlerweile an manchen Events bewährt. An der diesjährigen Oscar Viewing Party von Elton Johns Aids Foundation in West-Hollywood kam sie zum Einsatz. (Im Bild: Neil Patrick Harris, David Burtka, Elton John, Sharon Osbourne und Lady Gaga, v. l.)
Und Zkipster hat sich mittlerweile an manchen Events bewährt. An der diesjährigen Oscar Viewing Party von Elton Johns Aids Foundation in West-Hollywood kam sie zum Einsatz. (Im Bild: Neil Patrick Harris, David Burtka, Elton John, Sharon Osbourne und Lady Gaga, v. l.)
Dimitrios Kambouris/Getty Images
Die App funktioniert denkbar einfach. Mit ein paar Klicks lassen sich Leute von der Gästeliste streichen oder umgekehrt. Umgehend synchronisieren sich die Eingaben mit sämtlichen iPads oder iPhones, die von den Türstehern am Eingang verwendet werden. Zudem können die einzelnen Namen mit einem Foto aus dem Internet versehen werden, damit auch niemand reinkommt, der einfach einen Namen auf der Liste angibt, ohne wirklich eingeladen zu sein.
Die App funktioniert denkbar einfach. Mit ein paar Klicks lassen sich Leute von der Gästeliste streichen oder umgekehrt. Umgehend synchronisieren sich die Eingaben mit sämtlichen iPads oder iPhones, die von den Türstehern am Eingang verwendet werden. Zudem können die einzelnen Namen mit einem Foto aus dem Internet versehen werden, damit auch niemand reinkommt, der einfach einen Namen auf der Liste angibt, ohne wirklich eingeladen zu sein.
PD
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An Elton Johns Party nach der diesjährigen Oscarverleihung in Los Angeles war sie dabei. An der Fashion Week in New York auch. Und am Donnerstag war sie an der Art Party des dortigen Whitney-Museums, zusammen mit der New Yorker Hautevolee, die bereit war, Ticketpreise bis zu 500 Dollar zu bezahlen. Kaum einer hat sie gesehen, aber sie war da. Auf den iPads derjenigen, die an den Eingängen kontrollieren, wer hinein darf – und wer draussen bleibt. Die Rede ist von Zkipster (angelehnt an «skip the line», «die Warteschlange überspringen») – einer App, entwickelt von zwei Zürchern, die losgezogen sind, um im Big Apple ihr Glück zu finden.

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