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Der Hanfpapst von Winterthur wurde getötet

Martin R. Frommherz-San Dio ist Opfer eines Tötungsdeliktes geworden. Eine Bekannte hat ihn leblos in seiner Wohnung gefunden. Er ist kein unbeschriebenes Blatt.

Er war bekannt als Winterthurer Hanfpapst: Martin R. Frommherz-San Dio.
Er war bekannt als Winterthurer Hanfpapst: Martin R. Frommherz-San Dio.

In einer Wohnung in Winterthur-Töss ist am Mittwochabend ein toter Mann aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus, wie die Kantonspolizei Zürich am Freitag mitteilte. Motiv und Hintergrund der Tat sind noch unklar.

Laut einer Meldung des Winterthurer Lokalradios «Radio Top» handelt es sich beim 53-Jährigen, um den als Hanfpapst von Winterthur bekannten Martin R. Frommherz-San Dio. Er sorgte immer wieder für Schlagzeilen, unter anderem als er 2010 für den Winterthurer Stadtrat kandidierte.

Eine Bekannte wollte den Mann um etwa 20 Uhr an seinem Wohnort aufsuchen und fand ihn dabei tot in der Wohnung an der Zürcherstrasse. Der Verstorbene wies Kopfverletzungen auf.

Aufgrund der ersten Abklärungen der Kantonspolizei Zürich, des Forensischen Instituts Zürich sowie des Instituts für Rechtsmedizin IRM ist der Mann Opfer eines Tötungsdeliktes geworden.

In den 1990er-Jahren bediente Frommherz-San Dio nach eigenen Angaben die ganze Schweiz mit legalen Hanfprodukten wie Hanföl, Hanfkerzen oder Hanftee. Bis die Polizei bei ihm 12 Kilogramm Marihuana fand, wofür er zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt wurde.

SDA/pia

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