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Die EDU und das Rotlichtmilieu

In den Wahlen geben sich die Bürgerlichen einig und stänkern hintenherum. Die EDU drückt sich derweil etwas unklar aus.

Ungewollt zweideutig: Das Rotlicht sorgte im Kantonsrat für Gelächter, obwohl der motorisierte Verkehr auf dem Programm stand. Foto: Steffen Schmidt / Keystone.
Ungewollt zweideutig: Das Rotlicht sorgte im Kantonsrat für Gelächter, obwohl der motorisierte Verkehr auf dem Programm stand. Foto: Steffen Schmidt / Keystone.

Eigentlich ging es im Kantonsrat um eine Bus-Spur zwischen Unterwetzikon und Hinwil. Weil Bushaltestellen auf der Fahrbahn und Rotlichter vorgesehen sind, sperrten sich SVP und EDU dagegen. Der Grüne Robert Brunner nahm den Widerstand mit Humor: «Dass die EDU Mühe hat mit Rotlicht im Kreis 4, ist bekannt – dass sie ihren Kampf nun auch auf Strassen im Oberland ausdehnt, ist aber neu.» Trotz Gelächter im Saal verteidigte sich EDU-Kantonsrat Heinz Kyburz nach bestem Gewissen: «Uns geht es um den Individualverkehr.» Das Lachen wurde noch lauter. All jenen, die noch immer keine schmutzigen Hintergedanken hatten, half Rico Brazerol (BDP) auf die Sprünge: «Heinz, du hast beim Verkehr das ‹Motorisiert› vergessen.»

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