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Ein überfälliger Schritt

Zürich hat sich endlich den Ruck gegeben. Mit dem Versuch der elektronischen Fussfessel tut Zürich das, wozu der Kanton schon lange verpflichtet ist.

Seit 1999 wird in der Schweiz die elek­tronische Fussfessel für Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr oder bei der Entlassung am Ende einer langen Freiheitsstrafe verwendet. Die Kantone, die am Modellversuch mitmachen, haben damit gemäss einer Studie «durchwegs positive Erfahrungen gemacht».

Das Ostschweizer Strafvollzugskonkordat, dem auch der Kanton Zürich angehört, wollte vom Electronic Monitoring lange gar nichts wissen. Man ­versteckte sich hinter der Strafgesetzrevision mit der Ausrede, die neue Kurzstrafe – die gemeinnützige Arbeit – solle nicht konkurrenziert werden.

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