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Lokomotive defekt – Passagiere aus Tunnel evakuiert

Eine defekte Lokomotive hat einen Interregiozug nach Luzern lahmgelegt. Die Strecke zwischen Zürich HB und Thalwil war nur beschränkt befahrbar.

Nichts ging mehr: Der InterRegio von Zürich HB nach Luzern steckte in einem Tunnel kurz vor Thalwil fest.
Nichts ging mehr: Der InterRegio von Zürich HB nach Luzern steckte in einem Tunnel kurz vor Thalwil fest.
Leserreporter
In der Lokomotive war defekt.
In der Lokomotive war defekt.
Leserreporter
Der Zwischenfall geschah in einem InterRegio-Zug.
Der Zwischenfall geschah in einem InterRegio-Zug.
Leserreporter
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Auf der Strecke zwischen Zürich HB und Thalwil ist ein InterRegio-Zug liegen geblieben. Der Zug mit dem Ziel Luzern blieb wegen einer defekten Lokomotive in einem Tunnel stehen.

«Bei der Einfahrt in den Tunnel hat es geruckelt, sodass man wusste, dass etwas nicht in Ordnung ist», erzählt ein Leser-Reporter, der im letzten Wagon sitzt. «Die erste Information war, dass die Lokomotive in Brand geraten sei.»

«Gerade wurden wir aufgefordert, den Zug zu verlassen und Richtung Thalwil zu laufen», sagt eine weitere Augenzeugin, die mit dem Zug nach Luzern fahren wollte, gegenüber Redaktion Tamedia. Doch alle ständen still, es gehe nicht vorwärts.

(Video: Tamedia)

Immer wieder neue Durchsagen

Die Passagiere waren über eine Stunde im Tunnel zwischen Zürich und Thalwil blockiert. Zuerst sei die Durchsage gekommen, dass die Lokomotive brenne, wir sollten aber ruhig bleiben, erzählt die Passagierin. Nach zehn Minuten habe es von der Zentrale aus geheissen: doch kein Brand, die Lokomotive sei defekt. Ein Rettungs- und Löschfahrzeug sei unterwegs. Alle 10 Minuten sei eine neue Durchsage mit Beruhigungsparolen gekommen.

Die Passagiere mussten evakuiert werden. «Wir laufen nun durch den Tunnel und steigen noch im Tunnel in einen anderen Zug ein, der uns nach Thalwil bringen soll», erzählte der Leser-Reporter weiter.

Zwischen Zürich HB und Thalwil war die Strecke für den Bahnverkehr nur beschränkt befahrbar. Es musste mit Verspätungen, Zugausfällen und Umleitungen gerechnet werden.

Probleme auch in der Romandie

Auch in der Westschweiz hatte ein steckengebliebener Zug im morgendlichen Berufsverkehr zu grossen Verspätungen auf der Strecke Genf – Lausanne geführt. Zwischen Nyon VD und Gland VD war die Strecke vorübergehend nur beschränkt befahrbar, wie aus einer SBB-Mitteilung hervorgeht.

Die Regioexpress-Züge von Genf via Lausanne nach Romont FR oder Vevey VD fielen zwischen Nyon und Morges aus, wie es weiter hiess. Die Interregio-Züge von Genf-Flughafen nach Brig über Lausanne legten ausserplanmässig in Gland einen Halt ein. Gewisse Züge hielten zudem ausserordentlich in Allaman und Rolle. Im Fernverkehr entstanden laut SBB grössere Verspätungen.

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