Zum Hauptinhalt springen

«Meine Kinder profitierten im Hort» – «Meine würden untergehen»

Wie viel Kinderbetreuung soll der Staat leisten? Zu welchem Preis? Solche Fragen sind nicht nur unter Politikern ein umstrittenes Thema, sondern auch unter Eltern. Wir haben mit zwei Müttern gesprochen.

Arantxa Lemos (links) glaubt, dass Tagesschulen für alle Kinder gut wären. Karin Rohrbach würde ihre Kinder nicht in die Tagesschule geben. Foto: Reto Oeschger
Arantxa Lemos (links) glaubt, dass Tagesschulen für alle Kinder gut wären. Karin Rohrbach würde ihre Kinder nicht in die Tagesschule geben. Foto: Reto Oeschger

Frau Lemos, Ihr Sohn kann am Pilotversuch für eine obligatorische Tagesschule mitmachen. Ist das eine grosse Erleichterung für Sie?

Arantxa Lemos: Von den Betreuungszeiten her wird sich nicht viel ändern, weil mein Sohn bereits in den Hort geht. Organisatorisch könnte die Tagesschule für uns spürbar sein, sofern sie gute Freizeitkurse anbietet. Dann müssen wir unseren Sohn dafür nicht mehr durch die ganze Stadt fahren. So könnten wir bis zu sechs Stunden Reisezeit pro Woche sparen. Darauf warten viele Eltern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.