Zum Hauptinhalt springen

Passagiere sollten Stinkefinger zeigen

Anarchie auf den Schienen: Weil ihm das 11er-Tram den Vortritt nahm, forderte ein Forchbahnchauffeur von seinen Fahrgästen Schützenhilfe.

Sie staunten nicht schlecht ob der wütenden Aufforderung des Chauffeurs: Die Passagiere der Forchbahn.
Sie staunten nicht schlecht ob der wütenden Aufforderung des Chauffeurs: Die Passagiere der Forchbahn.
Keystone

Die Nerven eines Chauffeurs der Forchbahn lagen am Montagabend blank: «Zeigen Sie alle dem Tram 11 den Finger!», forderte er durchs Mikrofon seine Passagiere auf. Er riet ihnen zudem, sich bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) über das unflätige Verhalten des Tramchauffeurs und die daraus entstandene Verspätung zu beklagen.

Grund für den Wutausbruch des Forchbähnlers war, dass ihm der 11er-Lenker bei der Abfahrt am Stadelhoferplatz den Vortritt verweigerte. Das schreibt die Pendlerzeitung «20 Minuten» in ihrer heutigen Ausgabe.

Hanspeter Friedli, Betriebsleiter der Forchbahn, weiss von dem Vorfall und zeigt ein gewisses Verständnis – wegen des Fahrplandrucks. Richtig sei das Benehmen seines Mitarbeiters aber trotzdem nicht. «Die Lautsprecher sind nicht dazu da.» Gegenüber der Pendlerzeitung sagt Daniela Tobler, Sprecherin der VBZ, dass es immer wieder vorkomme, dass sich Tram und Forchbahn am Stadelhoferplatz in die Quere kämen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch