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Polizei drückt an der EM ein Auge zu

Die Ordnungshüter von Zürich und Winterthur werden Hupkonzerte nach Fussballspielen der Europameisterschaft zulassen.

Die feiernden Fussballfans dürfen Hupen und in Kolonnen durch die Strassen fahren: Türkische Fans feiern nach einem WM-Spiel 2002 ihre Mannschaft.
Die feiernden Fussballfans dürfen Hupen und in Kolonnen durch die Strassen fahren: Türkische Fans feiern nach einem WM-Spiel 2002 ihre Mannschaft.
Keystone

Die Polizeien in Zürich und Winterthur werden bei Freudenbekundungen während der Fussball-EM 2012 ein Auge zudrücken. Autokorsos und Hupkonzerte werden toleriert, sofern sie kein Sicherheitsrisiko sind und nicht übermässig stören.

Die Zürcher Stadtpolizei wird «verhältnismässig» reagieren, wie ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage der SDA sagte. Freudenbekundungen sind also für eine gewisse Zeitspanne nach Spielende erlaubt. Durchgreifen werde man aber, sobald die Sicherheit gefährdet sei oder der Lärm ein gewisses Mass überschreite.

Auch in Winterthur dürfen Fussballfans ihre Freude zeigen. Ein grosser Teil der Bevölkerung habe Verständnis für solche Aktionen, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Kein Auge zudrücken wird die Polizei aber auch hier, wenn es für Personen gefährlich wird.

Verboten ist es, auf Autos zu steigen, weit aus dem Autofenster zu lehnen oder gefährliche Gegenstände hinauszuhalten. Lange und laute Hupkonzerte erwartet die Winterthurer Polizei aber ohnehin nicht, da sich das Fussballfieber bei der diesjährigen EM in Grenzen hält. Anpfiff ist am Freitag. Die EM 2012 dauert bis am 1. Juli.

SDA/pia

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