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Stadt kauft besetztes Koch-Areal

Die Stadt Zürich plant auf dem Koch-Areal ein Gewerbehaus und gemeinnützige Wohnungen. Für das 30'000 Quadratmeter grosse Areal zahlt sie der UBS 70,2 Millionen Franken.

Zürich zahlt dafür 70,2 Millionen Franken: Koch-Areal in Zürich-Altstetten.
Zürich zahlt dafür 70,2 Millionen Franken: Koch-Areal in Zürich-Altstetten.
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Die Stadt Zürich kauft der UBS das besetzte Koch-Areal für 70,2 Millionen Franken ab. Auf dem in den Quartieren Altstetten und Albisrieden gelegenen Gelände sollen ein Gewerbehaus und gemeinnützige Wohnungen sowie ein öffentlicher Park entstehen. Vorderhand aber bleibt alles beim Alten.

Es handle sich um eine «wertvolle Landreserve», schreibt der Stadtrat in seiner Mitteilung vom Mittwoch. Das knapp 30'000 Quadratmeter grosse Areal, auf dem sich ältere Bürogebäude und Lagerbauten befinden, weise «ein grosses Überbauungspotenzial» auf.

Zirkus Chnopf darf vorerst bleiben

Ein grosser Teil ist seit März 2013 besetzt. Die Stadt hat mit den Besetzerinnen und Besetzern eine Vereinbarung über die einstweilige Nutzung abgeschlossen. Die UBS wird die von ihr genutzten Gebäude bis Ende 2016 von der Stadt mieten, wie im Kaufvertrag festgehalten wird.

Auch der Zirkus Chnopf kann vorerst auf dem Areal bleiben. Der bis Ende März 2015 befristete Mietvertrag, den der Zirkus mit der Bank abgeschlossen hatte, behält seine Gültigkeit, wie der Stadtrat schreibt.

Die Bank hatte dem Verkauf des Koch-Areals unter der Bedingung zugestimmt, dass die Eigentumsübertragung noch vor Ende 2013 erfolgt. Da das Geschäft keinen Aufschub duldete, sei der Kauf gemäss Gemeindeordnung in die Kompetenz des Stadtrates gefallen, heisst es in der Mitteilung.

(SDA)

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