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Noah und sein Vater sind wohlauf

Die Zürcher Staatsanwaltschaft meldet einen Erfolg bei der Fahndung nach einem 32-Jährigen und dessen Sohn. Die beiden sind in Spanien.

Der knapp drei Jahre alte Noah wurde seit Sonntagmorgen vermisst.
Der knapp drei Jahre alte Noah wurde seit Sonntagmorgen vermisst.
Kapo ZH
Sein Vater hatte ihn der Obhut der Mutter entzogen.
Sein Vater hatte ihn der Obhut der Mutter entzogen.
Kapo ZH
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Seit Sonntag haben Polizei und Staatsanwaltschaft nach einem Mann gesucht, der mit seinem dreijährigen Sohn untergetaucht ist. Am Mittwoch nun hat sich der Vater bei einem Amtsgericht in Spanien gemeldet. Dem Kind geht es gemäss den spanischen Behörden gut.

Zusammen mit den spanischen Behörden klären nun Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft die Hintergründe des Vorgefallenen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Die Behörden untersuchen auch, ob der Vater strafrechtlich belangt wird.

Der Obhut der Mutter entzogen

Für den Besuch bei seinem 3-jährigen Sohn in Zürich am vergangenen Sonntagmorgen war der Mann aus dem Ausland angereist. Dann entzog er das Kind der Obhut der Mutter. Bis zum Mittwoch war unklar, wo sich der Mann und das Kind aufhielten. Die beiden konnten trotz intensiven Ermittlungen nicht gefunden werden.

Bereits am Sonntag schlossen die Behörden nicht aus, dass sich der Spanier mit seinem Sohn ins Ausland abgesetzt haben könnte.

Sorgerechtsstreit

Offenbar hatte der Vater mit der Mutter um das Sorgerecht gestritten. In der spanischen Stadt Vigo sei ein Prozess am Laufen, schreibt der «Faro de Vigo». Der Anwalt des Vaters dementiert deshalb, dass Noah entführt worden ist. «Es gibt weder eine Entführung noch ein Kidnapping. Das Sorgerecht haben beide Elternteile», sagt er dem Portal.

Zum Motiv des Vaters sagt er, dass dieser Noah «vernachlässigt» angetroffen habe, als er in der Schweiz zu Besuch war. Die Staatsanwaltschaft macht keine Angaben zu den Hintergründen. Diese würden nun geklärt.

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