Zum Hauptinhalt springen

Wenn «senile Bettflucht» hilft

Der ehemalige Luftwaffenpilot André Borschberg sitzt seit über 48 Stunden im Cockpit der Solar Impulse. Er kann die Nacht kaum mehr vom Tag unterscheiden.

Kaum geschlafen: Solar-Impulse-Pilot André Borschberg nach dem zweiten Tag der 72-Stunden-Flugsimulation.
Kaum geschlafen: Solar-Impulse-Pilot André Borschberg nach dem zweiten Tag der 72-Stunden-Flugsimulation.
Keystone
1 / 1

Der Luftfahrt-Pionier André Borschberg kämpft seit Dienstagmorgen gegen die Erschöpfung. Seit er in den isolierten Simulator des Solarflugzeugs gestiegen ist, hat er sich nur 20-minütige Nickerchen gegönnt. Innerhalb der letzten 52 Stunden kamen für ihn so zwei Stunden Schlaf zusammen.

Noch 22 Stunden muss der übermüdete Pilot ausharren. Abgeschnitten von der Aussenwelt, ohne Tageslicht sagt der einstige Luftwaffenpilot gegenüber Redaktion Tamedia: «Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren.» Das wachsende Schlafdefizit setzt ihm zu. Es werde für ihn zusehends schwieriger, beim Aufwachen sofort die volle Reaktionsbereitschaft aufzubringen, die das Wissenschaftlerteam per Funk von ihm verlange.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.