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Wie viel kostet ein «Stinkefinger»?

Mit einer Gebärde hat ein 44-Jähriger seine Verachtung für einen Anwalt kundgetan. Es hätte ihn 900 Franken gekostet – wenn er Ruhe gegeben hätte.

Thomas Hasler
Das kann teuer werden: Ein Mann zeigt den «Stinkefinger» (Symbolbild).
Das kann teuer werden: Ein Mann zeigt den «Stinkefinger» (Symbolbild).
Keystone

Die Hintergründe blieben zwar etwas im Dunkeln, die Folgen waren umso klarer. Offenbar hatte es einen Unfall gegeben, in dessen Folge die beiden beteiligten Frauen versuchten, die ganze Angelegenheit ohne Gericht zu regeln. Die eine Frau erschien zum Gespräch mit dem 44-Jährigen, einem Russen, der seit elf Jahren in der Schweiz lebt. Die andere Frau brachte einen Anwalt mit. Der Einigungsversuch scheiterte. Im Weggehen soll der 44-Jährige dem Anwalt den wegen einer Operation eingebundenen gestreckten Mittelfinger gezeigt haben. Ob er ihm zuvor auch noch ins Gesicht gespuckt hat, ist fraglich und Gegenstand eines Parallelverfahrens.

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