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Zu teuer: Sozialhilfeempfänger wandern aus Zürich ab

Zu hohe Mieten, zu wenig Sozialwohnungen: Für Sozialhilfeempfänger wird Zürich zunehmend zu teuer. Umliegende Gemeinden fordern nun ein Umdenken.

Selten geworden: Preisgünstige Wohnungen in Zürich.
Selten geworden: Preisgünstige Wohnungen in Zürich.
Keystone

Laut den Richtlinien der Sozialhilfe darf die Miete für einen Fünf-Personen-Haushalt 2000 Franken nicht übersteigen. Für viele Sozialhilfeempfänger ist dies in Zürich ein Problem – sie wandern in umliegende Gemeinden ab, wie «20 Minuten» in seiner heutigen Ausgabe berichtet.

Die Sozialhilfequote der Stadt sinkt seit Jahren, zudem verzeichnet die Stadt nur noch wenige Zuzüger aus dem Sozialhilfesegment. Umgekehrtes erleben dafür Agglomerationsgemeinden wie Opfikon, Schlieren oder Spreitenbach. Deren ohnehin schon hohe Sozialhilfequoten steigen mehr und mehr an.

Umdenken gefordert

Claude Chatelain, Sekretär der Sozialbehörde Schlieren gibt gegenüber «20 Minuten » an, dass Sozialhilfebezüger von den Ämtern angewiesen würden, günstige Wohnungen zu suchen und sich deshalb vor allem in Agglomerationsgemeinden umschauten. «Wir haben Zulauf aus Zürich.»

Die Entwicklung macht den Nachbarorten zu schaffen. Sie fordern ein Umdenken. «Alle Gemeinden sollten genügend günstige Wohnungen für Sozialfälle anbieten», meint etwa Roland Hurter, Leiter des Sozialamts Dietikon.

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