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Zürich vs. Bund im Prämien-Hickhack

Mit harschen Worten kritisierte Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger den Bund wegen der Prämienerhöhung. In Bern hält man dagegen – und rechnet vor.

Obwohl der Kanton Zürich die Gesundheitskosten im Griff hat, steigen die Krankenkassenprämien: Pflegefachleute im Stadtspital Triemli.
Obwohl der Kanton Zürich die Gesundheitskosten im Griff hat, steigen die Krankenkassenprämien: Pflegefachleute im Stadtspital Triemli.
Giorgia Müller

Die Zürcherinnen und Zürcher werden für ihre Krankenversicherung nächstes Jahr 4,5 Prozent mehr zahlen. Das sind 0,5 Prozent mehr als im nationalen Durchschnitt. Als der Bund den Prämienschock gestern Donnerstag mitteilte, reagierte der Kanton Zürich rasch und scharf. Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) nannte diese Prämienerhöhung «ungerechtfertigt» und kritisierte, dass die Zürcher Prämien «zum wiederholten Mal» und «systematisch zu hoch» angesetzt werden. Der Grundsatz «die Prämien folgen den Kosten» werde verletzt, zumal in Zürich «kein Prämiennachholbedarf» bestehe.

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