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Chaosnacht im Zürcher Club Privé

Im Zürcher Club Privé ist eine Partynacht im Chaos zu Ende gegangen. Drei Personen wurden wegen Verdachts auf Alkoholvergiftung ins Spital gebracht. Ein junger Mann zog sich zudem eine Schnittwunde am Arm zu.

Zum zweiten Mal innert weniger Wochen ist es zu Ausschreitungen im Zürcher Club Privé gekommen. Um zirka drei Uhr morgens ist bei der Zürcher Stadtpolizei die Meldung in der Zentrale eingegangen, wie Sprecher Michael Wirz gegenüber Redaktion Tamedia bestätigt.

«Vor Ort fanden wir einen Mann mit Schnittwunden am Arm vor», erklärt er. Dieser sei mit der Ambulanz ins Spital gebracht worden. Drei weitere Personen seien wegen Verdachts auf eine Alkoholvergiftung eingeliefert worden.

Keine Messerstecherei

Die Aussagen einer jungen Frau, wonach es im Club zu einem Streit und nachfolgend zu einer Messerstecherei gekommen sei, bestätigt Wirz nicht. «Ersten Zeugenaussagen zufolge hat der Verletzte die Wunde selbst zu verantworten. Wahrscheinlich hat er sich an einer Glasscherbe geschnitten», erklärt er. Es sei jede Menge Alkohol im Spiel gewesen. Drei Personen seien verhaftet worden, weil sie die Arbeit der Polizei und der Ambulanz gestört hätten. Diese seien jedoch bereits wieder auf freiem Fuss.

Nach den Vorfällen haben die Verantwortlichen des Clubs entschieden, die Party zu beenden. Alle Gäste mussten das Lokal verlassen.

Bereits Mitte Dezember kam es im Club Privé zu einem Zwischenfall. Kurz nach Mitternacht musste das Lokal evakuiert werden, weil ein Unbekannter Pfefferspray versprüht hatte.

Der Club Privé ist der Nachfolger von Carl Hirschmanns Saint Germain und wurde im März 2012 eröffnet.

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