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Der Bauboom fordert die Heimatschützer

Historische Gebäude sind in Zürich vermehrt in Gefahr, das zeigen die neuen Pläne für das Uniquartier. Wie wertvoll alte Häuser sind – dazu gab es in der Vergangenheit unterschiedlichste Ansichten.

Er nannte es Elendsviertel. Ein ungesundes Quartier mit verfallenen Häusern und primitiven Wohnungen, mit engen Gassen und unhygienischen Zuständen. Zu wenig Luft, zu wenig Licht gebe es dort, die Mieter würden immer ärmer. Als der Zürcher Stadtpräsident Emil Klöti in einer Rede 1936 über das Niederdorf sprach, hatte er kein gutes Wort für das Quartier übrig. Sein Traum war, die Altstadt auf der rechten Limmatseite abzureissen und einen neuen Stadtteil zu bauen. Moderner und gesünder sollte er werden, befreit von traurigen Nachbarn und verfallenen Häusern.

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