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Der Geldbrunnen in der Zürcher Altstadt

Passanten werfen immer mehr Münzen in den Sodbrunnen am Rennweg. Was die Stadt mit dem Geld macht.

sda/red
Auf seinem Grund lagert ein kleiner Schatz: Der Sodbrunnen am Rennweg nach seiner Einweihung 1999. Archivbild: Keystone
Auf seinem Grund lagert ein kleiner Schatz: Der Sodbrunnen am Rennweg nach seiner Einweihung 1999. Archivbild: Keystone
Keystone

Der Sodbrunnen am Rennweg in der Stadt Zürich hat sich zu einer wahren Geldquelle entwickelt. Touristen und Passanten werfen jedes Jahr bis zu 3000 Franken in den Schacht. Das Geld kommt gemeinnützigen Institutionen zu Gute.

Der Standort des Sodbrunnens am Rennweg befindet sich keine 200 Meter Luftlinie von der Limmat entfernt. Doch schon im Mittelalter schöpfte hier ein Teil der Zürcher ihr Trinkwasser aus dem Grundwasser. Bei der Neugestaltung des Rennwegs 1999 wurde der Brunnen wieder neu ausgegraben. Ein runder Chromstahlaufbau erinnert an die ursprüngliche Wasserquelle. Der Brunnen ist allerdings nicht mehr in Betrieb.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich der Brunnen anscheinend zu einem Geldbrunnen. Viele Touristen und Passanten werfen ihre Münzen in den zehn Meter tiefen Schacht. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA werden pro Jahr Münzen im Wert von 2500 bis 3000 Franken eingesammelt.

Vor acht Jahren wurde vier Mal weniger gespendet

Viermal pro Jahr, so ein Sprecher von Entsorgung und Recycling (ERZ), werde der Stahlkorb vom Schachtgrund hochgezogen und entleert. Die Münzen übergebe die Stadtreinigung an gemeinnützige Institutionen.

Bereits vor acht Jahren berichtete der «Tages-Anzeiger» über die Münzenfunde im Sodbrunnen. Damals bezifferte das ERZ den jährlichen Betrag auf 500 bis 600 Franken.

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