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Der Tatortreiniger

Alexander Häusler säubert Wohnungen, in denen jemand ermordet wurde oder sich selbst getötet hat. Aber auch solche, wo verstorbene Menschen wochenlang unentdeckt blieben.

«Kopf runter und durch»: Alexander Häusler bei einer Reinigung (gestellte Szene).
«Kopf runter und durch»: Alexander Häusler bei einer Reinigung (gestellte Szene).
Dominique Meienberg

Vor einem Einsatz informiert sich der Tatortreiniger Alexander Häusler (50) immer genau, was geschehen ist. «Weil man nie weiss, was einen wirklich erwartet, rechne ich immer mit dem Schlimmsten», sagt der Putzprofi für spezielle Aufträge.

Dann zieht er seinen weissen Spezialanzug über, eine Maske mit Filter, drei Paar schwarze Gummihandschuhe übereinander, Gummistiefel und meistens noch eine Brille. Zum Schutz vor dem aggressiven Sprühregen seiner Chemikalien, aber auch vor Bakterien und Viren. Ohne Schutzkleidung gehe gar nichts. «Die Infektionsgefahr ist zu gross», sagt der Tatortreiniger. Manchmal wundert er sich, wie «bedenkenlos» Polizisten mit ihren Strassenschuhen und ohne Schutzkleidung in den kontaminierten Wohnungen herumlaufen.

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