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Gewalt gegen Zürcher Beamte an Ostern

Eine Sanitäterin wurde angespuckt, Polizisten wurden tätlich angegriffen – das Wochenende verlief in Zürich nicht nur friedlich.

Tatort Piazza Cella: Im Kreis 4 kam es in der Nacht auf Ostermontag zu einer wilden Schlägerei.
Tatort Piazza Cella: Im Kreis 4 kam es in der Nacht auf Ostermontag zu einer wilden Schlägerei.
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Den Anfang an den Ostertagen machte ein 54-jähriger Schweizer am Gründonnerstag im Kreis 9. Er hatte sich vehement gegen die Verhaftung gewehrt und einen Polizisten leicht verletzt, wie der Mediendienst der Zürcher Stadtpolizei mitteilte. Am Karfreitag wollten Polizisten einen Mann zwecks Überprüfung seiner Identität zu Fuss zur Polizeiwache im Amtshaus 1 bringen. Kurz vor der Wache biss der 39-jährige Deutsche einen Beamten in den Unterarm. Bei dieser Attacke wurde der Polizist leicht verletzt.

In der Nacht auf Ostermontag griff ein 40-jähriger Schweizer einen Polizisten in der Regionalwache Aussersihl im Kreis 4 an. Er wollte dem Polizisten einen Faustschlag gegen den Kopf versetzen. Der PBeamte reagierte glücklicherweise schnell und konnte den Schlag abblocken, zog sich jedoch trotzdem eine leichte Verletzung zu. Es gelang ihm und weiteren Polizisten in der Folge mit vereinten Kräften den Mann zu überwältigen, dabei musste aber auch Reizstoff eingesetzt werden. Der Mann war zuvor verhaftet worden, weil er vor einem Club im Kreis 4 ausgerastet war.

Wilder Streit an der Langstrasse

Den Abschluss machte ein 18-jähriger Schweizer rund eine Stunde später. Kurz nach 2.30 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich von Schutz & Rettung die Meldung, dass ein Sanitätsteam dringend Unterstützung brauche wegen eines aggressiven Patienten. Sofort rückten Patrouillen der Stadtpolizei zur Unterstützung aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass der 18-jährige Aggressor zuvor einer Sanitäterin ins Auge gespuckt hatte und vermutlich aufgrund seines Drogen- und Alkoholkonsums äusserst aggressiv war.

Vor einem Club an der Piazza Cella im Kreis 4 hat ein Türsteher in der Nacht auf Ostermontag einen 30-jährigen Spanier mit Faustschlägen und Fusstritten traktiert. Der 24-jährige serbische Türsteher war zuvor vom Mann und seinem Begleiter, ein 43-jähriger Portugiese, angegriffen worden.

Der 30-Jährige musste mit Kopfverletzungen ins Spital gebracht werden. Dort befragte ihn die Polizei nach der Behandlung. Sein Begleiter sowie der Türsteher wurden ebenfalls verhaftet und befragt. Der genaue Tathergang ist Gegenstand von Ermittlungen.

SDA/fal

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