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Jugendstil in Zürichs Spitzenküchen

Selbst die allerbesten kulinarischen Adressen haben heute den Mut, auf grosse Namen in der Küche zu verzichten. Sie engagieren stattdessen junge, ehrgeizige Chefs.

Maximilian Klein tritt im Restaurant Mesa die Nachfolge von Antonio Colaianni als Küchenchef an. Foto: Dieter Seeger
Maximilian Klein tritt im Restaurant Mesa die Nachfolge von Antonio Colaianni als Küchenchef an. Foto: Dieter Seeger

Die gehobene Zürcher Gastronomie war lange Zeit geprägt von ihren Monumenten: Horst Petermann in Küsnacht, Max Kehl in Zollikon, Heinz Witschi in Unter­engstringen, Jacky Donatz in der Stadt. Inzwischen aber dominiert der Jugendstil. Selbst an absoluten Topadressen. Jüngstes Beispiel: der Wechsel an der Spitze der Küchenbrigade des Restaurants Mesa, der bis Ende Jahr schrittweise vollzogen wird. In die Fussstapfen von Antonio Colaianni tritt dessen 25-jähriger Souschef Maximilian Klein. «Eine logische Wahl», findet Colaianni. Er selbst sei mit 24 Küchenchef geworden, auch wenn er sich im Nachhinein vielleicht gewünscht hätte, zuvor ein paar Stationen durchlaufen zu haben. Nicht zuletzt, weil der Job des Chef de Cuisine eine emotionale Heraus­forderung darstelle.

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