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Kanton muss Räumung des Binz Areal selber zahlen

Die Besetzer der Binz haben nach ihrem Abzug grosse Mengen Abfall hinterlassen. Für dessen Entsorgung muss der Kanton aufkommen.

Ehemals besetztes Binz Areal nachdem die Besetzer ausgezogen sind.
Ehemals besetztes Binz Areal nachdem die Besetzer ausgezogen sind.
Sophie Stieger
Ehemals besetztes Binz Areal nachdem die Besetzer ausgezogen sind.
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Sophie Stieger
Ehemals besetztes Binz Areal nachdem die Besetzer ausgezogen sind.
Ehemals besetztes Binz Areal nachdem die Besetzer ausgezogen sind.
Sophie Stieger
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Einen Grossteil der Kosten für die Entsorgungsarbeiten auf dem im Frühling 2013 geräumten Binz-Areal in Zürich bleiben am Kanton hängen. Die von den Besetzern hinterlegte Kaution von 20'000 Franken reichte dafür nicht aus.

Um die Besetzer auch für die restlichen Kosten zu belangen, hatte der Kanton einen Strafantrag gestellt. Die Staatsanwaltschaft stellte nun das Verfahren ein. Die Baudirektion sei darüber informiert worden, sagte ihre Sprecher Thomas Maag am Mittwoch auf Anfrage. Er bestätigte eine Meldung der «NZZ».

Abfall kann nicht zugeordnet werden

Die Aufwendungen des Kantons für die Entsorgung von 47 Tonnen Stahl und 175 Tonnen Sperrmüll beliefen sich laut Maag auf 150'000 Franken. Der Staatsanwaltschaft sei es nicht gelungen, den Abfall bestimmten Personen zuzuordnen, das Verfahren sei deshalb mangels Beweisen eingestellt worden. Zurzeit läuft die Altlastensanierung des rund 6000 Quadratmeter grossen Areals, für die der Regierungsrat 3 Millionen Franken bewilligt hat.

Das Grundstück wird dann der Basler Stiftung Abendrot im Baurecht für ein Wohnbauprojekt zur Verfügung gestellt. Es sollen 180 Studios für das Personal des Universitätsspitals, 150 Studios für studentisches Wohnen sowie Ateliers und günstige Gästezimmer für Kurzaufenthalter gebaut werden.

SDA

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