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Schrecksekunden am Freestyle.ch

In Wollishofen kamen am 17. Freestyle.ch mehrere tausend Zuschauer zusammen, um waghalsige Sprünge von Freeskiern und Motocrossern zu sehen. Zwei Stürze überschatteten den Anlass.

Schrecksekunde: Der Spanier Maikel Melero stürzt bei der Landung.
Schrecksekunde: Der Spanier Maikel Melero stürzt bei der Landung.
Keystone

32'000 Zuschauer feierten am Wochenende in Zürich-Wollishofen eine riesige Party, in deren Mittelpunkt einige der besten Freestylesportler der Welt standen. Am 17. «freestyle.ch» gab es zwei erfolgreiche Schweizer Freeskier und zwei heftige Stürze zu sehen.

2014 in Sotschi wird Freeski erstmals olympische Disziplin sein. Und nicht zum ersten Mal bei der Einführung einer neuen Sportart im Programm der Spiele könnten Schweizer Athleten sogleich für Action sorgen. Jedenfalls betrieben Elias Ambühl und Kai Mahler in Zürich beste Werbung für sich und die spektakulären Sprünge der Freeskier. Im Superfinal belegten der 19-jährige Bündner und das erst 16-jährige Supertalent aus Fischenthal, dem Heimatort der Alpin-Boarder Simon und Philipp Schoch, die Ränge 1 und 2. Mit ihren Leistungen und Klassierungen sorgten die Youngsters beim jugendlichen Publikum für Jubelstürme und gleichzeitig für die Highlights aus Schweizer Sicht.

Zäher Rebeaud

Zähe Züge zeigte Freestyle-Motocrosser Mat Rebeaud. Trotz eines Bruchs des Oberschenkels gab sich der Westschweizer über das Wochenende das volle Programm. Erst überstand er am Samstag die Qualifikation für den Final, dann bestritt er die Crossover-Session und belegte am Sonntag den sechsten Rang. Getrübt wurde die Flugshow der Motocrosser durch den heftigen Aufprall des Spaniers Maikel Melero, der seine Maschine bei der Landung nicht halten konnte und weggeschleudert wurde. Er verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Später kam die Entwarnung, Melero habe sich nicht ernsthaft verletzt.

Ebenfalls einen kurzen Spitalaufenthalt hat Iouri Podladtchikov hinter sich. Der Schweizer Freestyle-Snowboarder sorgte am frühen Samstagabend für einen Schreckmoment. Beim Versuch des «Double Rodeo 900» (zweifacher Salto mit zweieinhalb Schrauben) rutschte er im letzten Durchgang der Qualifikation aus und prallte heftig auf den Kopf. «Ich habe viel zu langsam ausgelöst», erklärte der Halfpipe-WM-Zweite das Missgeschick. Die geplante Höhenflüge des auch auf dem Skateboard überdurchschnittlich begabten Lokalmatadors endeten damit schon vor dem gestrigen Finaltag. Den Humor verlor «I-Pod» nicht. Gegenüber «blick.ch» schwärmte der unverletzt gebliebene Zürcher von der «wunderschönen Ärztin», die ihn im Spital untersucht hatte.

Ein BMX-Fahrer auf der Sänfte

Als Crossover-Champion durfte sich am späten Samstagabend BMX-Fahrer Vince Byron von der Menge auf einer goldenen Sänfte aus der Arena auf der Zürcher Landiwiese tragen lassen dürfen. Diese Ehre kommt traditionellerweise dem Sieger dieses Show-Wettkampfs zu. In die Endausmarchung hatten es Freeskier Mahler, Snowboarder Sébastien Toutant (Ka), Freestyle-Motocrosser Tom Pagès (Fr) und der spätere Sieger Byron geschafft. Die BMX-Fahrer sprangen in der «Night Session» ein, weil die gewaltige, erstmals aufgebaute mini-MegaRamp für die Skateboarder zu rutschig war.

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