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Tausende Frauen trotzen dem Regen

Rund 10'000 Demonstrantinnen zogen am Samstag mit Transparenten durch die Zürcher Innenstadt. Der symbolische Pussyhat diente dabei auch gegen das garstige Wetter.

Trotz garstigem Wetter: Die Stimmung unter den marschierenden Frauen ist gut und fröhlich. (18. März 2017)
Trotz garstigem Wetter: Die Stimmung unter den marschierenden Frauen ist gut und fröhlich. (18. März 2017)
Ennio Leanza, Keystone
Auch US-Präsident Donald Trump war ein Thema.
Auch US-Präsident Donald Trump war ein Thema.
Ennio Leanza
Grosse Popularität haben die pinkfarbenen Mützen, die überdies auch einen wirkungsvollen Schutz gegen Nässe und Kälte bieten.
Grosse Popularität haben die pinkfarbenen Mützen, die überdies auch einen wirkungsvollen Schutz gegen Nässe und Kälte bieten.
Ennio Leanza, Keystone
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Trotz Regenwetter haben am Samstag über 10'000 Demonstrantinnen und Demonstranten am Zürcher Frauenmarsch durch die Innenstadt teilgenommen. Mit selbstgestrickten Pussyhats und farbigen Transparenten protestierten sie gegen Sexismus und für mehr Gleichberechtigung.

Pink, Rosa und Violett waren die dominierenden Farben des Protestzuges. Viele Teilnehmerinnen trugen ihre selbstgestrickten Pussyhats, die Mützen mit den Katzenohren, mit der Frauen weltweit gegen Diskriminierung und Sexismus protestieren.

Politiker ohne Pussyhat

Der Name der Mütze spielt auf die sexistische Äusserung Donald Trumps an, er könne jeder Frau zwischen die Beine greifen. An diesem Samstagnachmittag musste der Pussyhat aber nicht nur als Symbol gegen Sexismus wirken, sondern auch noch als Regen- und Windschutz herhalten.

Unter die Demonstranten mischten sich auch die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth, beide allerdings ohne Pussyhat. Vom Helvetiaplatz zog der Umzug durch die Innenstadt zur Stadthausanlage beim Bürkliplatz. Wie es bei der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage der sda hiess, blieb der Anlass friedlich.

(SDA)

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