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Was ist mit dem neuen Zürcher Tram los?

Für 70 neue Kompositionen bieten verschiedene Hersteller. Nun verzögert sich die Vergabe. Über die Gründe kann nur spekuliert werden.

Zwei Kandidaten fürs neue Tram von Zürich waren in der Stadt schon mal auf Probefahrt unterwegs: Ein Combino von Siemens ...
Zwei Kandidaten fürs neue Tram von Zürich waren in der Stadt schon mal auf Probefahrt unterwegs: Ein Combino von Siemens ...
Reto Oeschger
... und ein Flexity von Bombardier.
... und ein Flexity von Bombardier.
Nicola Pitaro
Mit diesem Modell ging Siemens ins Rennen: Das Tram Avenio M wird unter anderem für Den Haag, München und Katar gebaut.
Mit diesem Modell ging Siemens ins Rennen: Das Tram Avenio M wird unter anderem für Den Haag, München und Katar gebaut.
Siemens
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Der Entscheid, wer 70 neue Trams für die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) bauen soll, ist seit einem Jahr fällig. Doch die Hersteller, die um den Auftrag für die neuen Niederflurtrams buhlen, warten noch immer. Das Auswahlverfahren geht sogar in die Verlängerung.

«Wir haben Mitte 2014 die Anfrage von den VBZ erhalten, die Frist für unsere Tramofferte zu verlängern», sagt Benno Estermann, Pressesprecher von Siemens Schweiz. Das Unternehmen ist eines von fünf, die sich um den prestigeträchtigen Zürcher Tramauftrag bemühen. Wie viele derzeit noch im Rennen sind, wird nicht bekannt gegeben. Sicher ist, dass neben Siemens die Firmen Bombardier Transportation und Stadler Rail Offerten eingereicht haben. Wie Siemens hat auch Bombardier im Juli 2014 eine Anfrage erhalten, die Offerte zu verlängern, sagt Pressesprecher Andreas Bonifazi. In beiden Fällen wurde die Frist auf Ende Juni 2015 verschoben – vorerst bei gleichbleibendem Preis.

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