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Weitere vier Wochen U-Haft für Puber

Der Zürcher Sprayer Puber sitzt seit dem 9. März in Wien in Untersuchungshaft. Das Landesgericht Wien hat diese nun um vier Wochen verlängert.

In der Ausstellung «Staatsfeind Nr. 1» in der Wiener Galerie Ho als Künstler gefeiert: Ein Besucher wirft einen Schatten auf ein Graffiti von Puber. (17. Februar 2016)
In der Ausstellung «Staatsfeind Nr. 1» in der Wiener Galerie Ho als Künstler gefeiert: Ein Besucher wirft einen Schatten auf ein Graffiti von Puber. (17. Februar 2016)
Christian Bruna, Keystone
Besucher der Wiener Ausstellung hinter einem Werk Pubers.
Besucher der Wiener Ausstellung hinter einem Werk Pubers.
Christian Bruna, Keystone
«Eine Plage»: Andere Sprayer halten wenig von Puber.
«Eine Plage»: Andere Sprayer halten wenig von Puber.
Yara Weiss (thegap.at)
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Das Wiener Landesgericht für Strafsachen hat die U-Haft für den Graffiti-Sprayer Puber um vier Wochen verlängert. Der Haftgrund Tatbegehungsgefahr bleibe für den 29-jährigen Schweizer weiter aufrecht, sagte Gerichtssprecherin Christina Salzborn.

Der gebürtige Schweizer soll mit seinem Schriftzug in Wien Dutzende Hauswände besprüht haben. Seit dem 9. März sitzt er wegen schwerer Sachbeschädigung in U-Haft.

Obwohl er von einem grafologischen Gutachten belastet wird, auf dessen Basis ihm angeblich an die 100 Sprayereien zugerechnet werden können, beteuert er weiter seine Unschuld.

Kein Geständnis

Laut Verteidiger Roland Friis soll Puber derzeit zu keinem einzigen Graffiti geständig sein. «Er sagt, er war es nicht», erklärte sein Rechtsbeistand.

Die Justiz geht derzeit von einem Schaden von über 50'000 Euro aus. Dafür kann «Puber» in Österreich sechs Monate bis fünf Jahre Gefängnis erhalten.

SDA/kpn

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