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Wie die Zeugen Jehovas die Aussteiger ächten

Ex-Mitglieder der Zeugen Jehovas haben in Zürich eine Arbeitsgruppe gegründet, um sich gegen die Endzeitgemeinschaft zu wehren.

Hugo Stamm
Mitglieder der Zeugen Jehovas an einem Sommerkongress in Zürich.
Mitglieder der Zeugen Jehovas an einem Sommerkongress in Zürich.
Steffen Schmidt, Keystone

In Zürich haben sich am Wochenende deutschsprachige Aussteiger und Kritiker der Zeugen Jehovas getroffen, um Aktionen zur Aufklärung über die sektenhafte Bewegung zu initiieren. Organisiert hat das internationale Treffen die Zürcher Beratungsstelle Infosekta, die nach eigenen Angaben immer häufiger von Betroffenen kontaktiert wird. «Nie fliessen bei uns so viele Tränen wie bei Gesprächen mit Angehörigen der Zeugen Jehovas», sagte Susanne Schaaf, Leiterin von Infosekta. Hauptgrund sei die verordnete Trennung: Aussteiger oder ausgeschlossene Zeugen Jehovas würden geächtet, und der Kontakt zu Eltern und Geschwistern würde ihnen in der Regel untersagt, ergänzte Initiantin Regina Spiess.

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